Was hat Angela Merkel auf Erdogans Schoß zu suchen?

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Was ist ein Merkel? Das ist der Grad an öchstmöglicher Anbiederung, die ein Regierungsvorsitzender einem anderen, entgegenbringen kann. Insofern ist die Regierungszeit der Angela Merkel (CDU) als Höhepunkt deutscher Politik zu werten. Sie brachte es nicht bloß fertig, den türkischen Ministerpräsidenten Erdogan zu rehabilitieren, indem sie ihn zum Partner für europäische Flüchtlingspolitik erklärte, sie entschuldigte sich auch noch bei ihm für ein Schmähgedicht, dass der Moderator Jan Böhmermann, auf Erdogan verfasst hatte. Er schrieb:

 

Am liebsten mag er Ziegen ficken,

und Minderheiten unterdrücken,

Kurden treten, Christen hauen,

und dabei Kinderpornos schauen.

 

 

Das mag sachlich nicht ganz falsch sein, entspringt aber Satire aus der untersten Schublade. Hatte also Kanzlerin Merkel recht, sich dafür zu entschuldigen?

Sagen wir so: Erdogan lässt auf Demonstranten schießen, wie 2013 im istanbuler Gezi-Park, er geht mit Polizei gegen Journalisten vor und lässt per Gericht kritische Zeitungen schließen. Und dann regt er sich über einen Moderator auf, der ihn einen “Zigenficker” nennt.

Das einzige, was mich bei dem ganzen aufregt, ist die Haltung von Merkel. In einen seiner nächsten Gedichte sollte er über Merkel schreiben. Anlass dazu gibt es genug.

 

 

Merkel kritisiert Anti-Erdogan-Gedicht

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