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Linke: Wir wollen keine Flüchtlinge als Nachbarn

Ginge es nach den Linken, so bräuchte kein anderes Land Flüchtlinge aufzunehmen, weil Deutschland alle aufnehmen würde. Doch wenn dann die Stadt zu ihnen sagt: „Rückt ein wenig zusammen, wir brauchen Platz für ein Flüchtlingslager.“ Dann wird aus dem Leitsatz “Refugees welcome“, ganz schnell ein “Refugees go home“. So geschehen im Berliner Bezirk Neukölln.

Dort befindet sich das Gelände der Wagenburg “Radikal Queerer Wagenplatz Kanal“, auf in ihm leben 20Personen auf einer Fläche von 8000 Quadratmeter. Allerdings steht das Areal auf der liste des Senats und soll für die Entstehung von Flüchtlingsunterkünften genutzt werden. Dazu sollen die 20Bewohner enger zusammenrücken, damit man Unterkünfte für 500 Asylbewerber entstehen können.

Auf der Internetseite der Wagenburg steht, in typischer Sprache der linksradikalen Szene:

Das Gelände sei „keine Freifläche“, sondern werde von „queeren, mehrheitlich geflüchteten Menschen, Migrant_innen, Schwarzen Menschen, PoC (People of Colour – die Red.) und Rrom_nja (Sinti und Roma – die Red.) mit unterschiedlichen politischen und sozialen Hintergründen genutzt“.
Antrieb des Projekts sei „die politische Idee, eine Schnittstelle und einen Gestaltungsraum für verschiedene, von Rassismus betroffene und mehrfach diskriminierte Personengruppen zu schaffen und zu erhalten“.

Auf die Frage, warum sie nicht mit 500 Flüchtlingen zusammen leben wollen, wurde geantwortet;
„Das ist nicht die Frage“, und fügt “Nahost“ an. Auch würde durch das Ansiedeln von Flüchtlingen der Charakter des Platzes verloren gehen.

Anders ausgedrückt:
Die Wagenburgler fürchten staatliche Kontrollen, wenn sie das Areal mit 500 Flüchtlingen teilen müssen. Dass der Staat ihnen das Projekt dank günstiger Miete und großer Geduld ermöglichte, wird hierbei geflissentlich ignoriert.
Von Seiten der Politik vernimmt man Unverständnis, so sagte der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Bezirksverordnetenversammlung Neukölln, Gerrit Kringel: „Flüchtlinge willkommen heißen und ihnen den roten Teppich auskehren, aber protestieren wenn es vor der eigenen Haustür geschieht ist mehr als bedenklich.“ Im übrigen sei der Verein “bisher nicht ansatzweise durch soziale Tätigkeit aufgefallen.“ Daraus folge: „Entweder sie gehen freiwillig oder sie werden geräumt.“

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Hinzu kommt das es in Neukölln, aufgrund der sehr dichten Bebauung und Besiedelung, keine andere Möglichkeit für ein Flüchtlingslager gibt. Von der Bürgermeisterin heißt es dazu:
„Doppelmoral hilft hier nicht. Für eine gute Flüchtlingsunterbringung einzutreten, heißt auch, klar zu sagen wo das geschehen soll. Alle wollen die Unterkünfte in den Tempelhofer Hangars und in den Turnhallen beenden, aber für jede Alternative finden sich Leute, die dagegen sind.“
Die Wagenburgler könnten doch wenigstens einmal darüber nachdenken, wie ein Kompromiss auf dem 8000 Quadratmeter großes landeseigenen Grundstück, das grade mal von 20Personen bewohnt wird, gelingen könne.

Doch ist diese Debatte bisher in einer Sackgasse, denn von Seiten der Wagenburgler heißt es dazu:
„Die Idee unseres Projekts wäre dahin. Auf auf 3000 Quadratmeter würde das alles nicht mehr funktionieren. Wir wollen nicht unter uns bleiben, weil wir keinen Bock darauf haben, sondern weil wir einen Raum brauchen ohne täglichen Rassismus und Sexismus.“


Nachwort bzw. Meinung des Autors

An sich ist die Lage ganz einfach:
Wer für Flüchtlinge ist, muss diese auch in seiner direkten Nachbarschaft dulden. Denn dadurch das er die Flüchtlingsaufnahme akzeptiert oder gar fördert, verpflichtet er sich zwangsläufig auch dazu, die daraus entstehenden Folgen zu tragen.
Wohingegen jene, welche dagegen sind, auch gegen eine Ansiedlung von Flüchtlingen in ihrer Nachbarschaft angehen können. Denn sie betreiben in diesem Fall keine Doppelmoral und handeln deshalb, entsprechend ihrer eigenen Überzeugung.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article153728556/Linke-Wagenburgler-koennen-richtig-spiessig-sein.html

 

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