Destabilisierung vom IS gewollt?

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Die Anschläge in Belgien Anfang der Woche, welche zahlreiche Opfer forderten, waren schon schlimm genug. Einige Stunden nach den Anschlägen, bekannte sich erwartungsgemäß der IS zu den Anschlägen. Nun kam heraus, das die Terrorgruppe Belgien und andere “Kreuzfahrer-Nationen“, vor weiteren Anschläge warnte. Diese sollen demnach noch zerstörerischer sein, als die vorhergegangen.

Durch Kundschaften wie diese will der IS die Welt wissen lassen, das seine Anhänger überall sind und zu jederzeit an jedem beliebigen Ort, ihre Anschläge ausführen könnten. Man will damit auch zeigen, das es sich um einen Kampf der “Gläubigen, gegen die Ungläubigen (Kuffar) handelt. Denn in den Augen des IS, ist die Welt unterteilt in Muslime und Nicht-Muslime, somit kann man auch von Dschihad gegen alle nicht-muslimischen Nationen reden.

Laut Günter Meyer vom Zentrum für Forschung zur arabischen Welt in Mainz: „Der IS setzt auf eine Polarisierung und Radikalisierung der Beziehungen zwischen der muslimischen und nicht-muslimsichen Bevölkerung, um dadurch mehr Anhänger zu rekrutieren, die europäische Gesellschaft zu destabilisieren und so dem Ziel der Ausbreitung des Kalifats näher zu kommen.“
Das dies auch Auswirkung auf die Flüchtlingspolitik hat, durch welche überwiegend aus islamischen Ländern stammende Wirtschafts- und Kriegs-Flüchtlinge nach Europa und Deutschland kommen, bleibt nicht aus. Auch gab Polen bekannt, keine Flüchtlinge mehr aufzunehmen und machte seine Grenzen dicht. Selbst Slowenien schloss seine Grenzen, so das die Balkanroute ein unüberwindbares Hindernis darstellt und so hat Griechenland, als “Tor zur Balkanroute“ alle Hände voll zu tun. Dabei war es schon vorher, kaum in der Lage seine Grenzen zu sichern.

Auch ist es nicht verwunderlich, das vor allem jene Parteien, die sich für strengere Einwanderungsregeln einsetzen und somit dem Willen des Volkes gerecht werden, immer mehr Zulauf bekommen. Zuletzt gelang der AfD (Alternative für Deutschland), auf Anhieb ein zweistelliges Ergebnis in drei Landtagswahlen. In Frankreich wiederum fuhr die Front National (FN), im vergangenen Jahr, in der ersten Runde der Kommunalwahlen 28% ein. Doch auch in anderen Ländern, bekommen diese national-konservative und rechte Parteien, einen enormen und scheinbar nicht enden wollenden Zulauf.

 

http://www.dw.com/de/der-is-will-ein-antimuslimisches-europa/a-19137126

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