Kopf ab oder Hitlergruß?

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Für Fussballer ist es einfach. Eine Kopf-ab-Geste in der Bundesliga bedeutet 3 Spiele Urlaub und ein bisschen mediale Begleitung. 

Einmal den rechten Arm hingegen kann die Karriere an den Nagel hängen. Der griechische Nationalspieler Giorgos Katidis spürt es derzeit. Dabei wollte er nur, so sagt Katidis, das eben geschossene Tor einem Spielerkollegen auf der Tribüne widmen.

Der Abwehrspieler Papy Djilobodji (Werder Bremen) wurde nicht so hart ins Gericht genommen. Der Trainer bescheinigte ihm ein “afrikanisches Temperament” zu. Und selbst der Mainzer Trainer sah diese Geste als “unfair” an und meinte: “Diese Handbewegung gehört nicht auf den Platz”. Ein bisschen “Entschuldigung” heucheln – und die Kickerwelt in Deutschland ist wieder in Ordnung.

 

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