Arbeitet der IS mit den TTIP-Entwicklern zusammen?

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Der IS will die Demokratie und Europa zerstören. Dafür setzt man auf Angst, also Terror. Auf Mord, Tod, Anschläge.
TTIP will die Demokratie zerstören und Europa weiter in die Abhängigkeit der USA und der multinationalen Konzerne bringen. Doch gibt es mehr als ein Gleichnis?

Wer heute n-tv, n24 oder phoenix schaute, erkannte: der IS macht Schlagzeilen, der IS macht Quote! Und wer genau hinsah, las im durchgehenden Nachrichtenband, dass die Börse reagierte. Aktien von Hotelketten, von Fluglinienbetreibern und Reiseunternehmen fielen vom hohen Kurs hinab.

Auch das TTIP lässt die Wirtschaft bluten. Aber nur den Mittelstand, also jene Kraft im Lande, die bisher die Wirtschaft auf hohem Niveau hielt. Der Teil der Wirtschaft, der für Innovationen und Arbeitskräfte sorgte. Und doch abseits der Börsennachrichten agiert.

IS und TTIP gleichen sich also nicht nur in der Abschaffung der Demokratie. Beide Systeme unterstützen das Verwürfnis des sozialen Gefüges, das Ende des Rechtes in einem Rechtsstaat. Beide fordern ein eigensinniges Regime. Die einen, den Allah-Gottesstaat, die anderen den Kapitalmarkt zum Anbeten. Auf Mensch, auf Freiheit nimmt keine Seite Rücksicht.

Andererseits gibt die IS zu, dass sie für Tod und Armut verantwortlich ist. Die TTIP-Entwickler hingegen verbreiten andere Nachrichten, lassen aber nicht einmal alle Bundestagsabgeordneten die Vertragsvorlage lesen. Schon gar nicht das Rückgrad der Demokratie: Die Medien.

Und die geheimnisvollen TTIP-Vertreter nutzen die IS-Propaganda und Flüchtingsimmigration aus. Oder wann haben Sie zuletzt etwas über TTIP gelesen?

Die einzige Lehre dieser Tage: Wer TTIP will, kann auch ja zum IS sagen – und umgekehrt!

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