Sarrazin sieht nationale Einheitsfront

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Der Erfolgsautor und Politiker der SPD, Thilo Sarrazin, erklärte in einem Interview mit der BILD (nur Abrufbar per BILD+) den Aufstieg und Erfolg der AfD.

Der frühere Berliner SPD-Finanzsenator kritisierte die Ausrichtung der ehemaligen Volksparteien SPD und CDU und hob hervor dass diese beiden Parteien sowie Grüne und Linke keine nennenswerten Unterschiede in der Flüchtlinkgspolitik zu erkennen liessen. Der Bürger stehe daher einer „nationalen Einheitsfront“ gegenüber.

Deshalb wählten sie „in der Stille der Wahlkabine die einzige Alternative, die ihnen auf dem Stimmzettel geboten wurde“, sagte Sarrazin zur BILD.

Das neue Abkommen zwischen der Europäischen Union und der Türkei komme 1 Jahr und 1,2 Millionen Flüchtlinge zu spät, es sei dennoch ein Erfolg für Merkel, sei er sich sicher. Europa lasse demnach die Drecksarbeit andere verrichten: Die Aufgabe der Grenzsicherung habe Deutschland an einen Staat abgegeben, „der traditionell bei der Durchsetzung weniger Skrupel hat als die Länder West- und Nordeuropas“. Europäische Augenzeugen würden so nicht sehen, mit welchen Mitteln das türkische Militär die Grenzen nach Syrien dicht halte. „Auf diese Weise können wir vornehm bleiben und unsere Hände in Unschuld waschen“, sagte er.

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