Anschlag auf Leipziger Buchmesse wegen kritischer Zeitschrift “Compact”

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Leipzig – Während der Leipziger Buchmesse kam es in der Nacht vom 16. zum 17. März zu einem Anschlag auf ein Verwaltungsgebäude des Messegeländes, wobei mehrere Fensterscheiben zu Bruch gingen. Es wird vermutet, daß die Tat mit der Ausstellung des kritischen Magazins “Compact” zusammenhängt, welches vom Verleger Jürgen Elsässer monatlich herausgegeben wird.

 

Grund für die Annahme ist ein Bekennerschreiben, das auf dem linksextremistischen Internetportal “Indymedia” zu sehen war, in welchem es heißt:

Wir finden es falsch und gefährlich in der aktuellen gesellschaftlichen Situation, die von Rassismus und Ausgrenzung geprägt ist, eine mder geistigen Brandstifter_innen ein Forum zu bieten. Daher haben wir uns entschieden dieses Mal Steine mitzubringen und einige der vielen Scheiben der Messe einzuwerfen. Nieder mit den Rassist_innen! Nieder mit dem Staat!

(Fehler im Original)

 

Bereits im Vorfeld hatten mehrere linksextremistische Gruppen sowie Parteien mit einem “Offenen Schreiben” versucht, Elsässers Verlag und Magazin von der Messe auszuschließen. Als Begründung für den Ausschluß gab das Schreiben an, daß das Magazin “völkisch-nationalistische, verschwörungsideologische und homophobe Hetze” betreiben würde. Zu den Unterstützern des Schreibens gehörten beispielsweise das Bündnis “NoLegida”, die Grüne Jugend und Vertreter der Partgei “Die Linke”.

 

Die Veranstalter reagierten auf diese Vorfälle mit der Verhängung der höchsten Sicherheitsstufe für den Messestand der Zeitschrift und für die beiden Veranstasltungen des Verlages. Dazu gehörte auch eine verstärkte Polizeipräsenz vor Ort.

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