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Auswertung der Wahl-O-Mat-Umfrage

Wir geben es zu: Diese Umfrage verlief schleppend. Wir fragten: „Wen sollten Sie nach „Wahl-O-Mat“ wählen?“ Und die Antwort war eindeutig!

Sitzverteilung Hessen Kommunalwahl

Kommt in den Ländern die Überraschung wie in Hessen?

Dabei forderte der Preussische Anzeiger seine Leser auf, nicht selbst zu entscheiden, sondern den Wahl-O-Maten der einzelnen Bundesländer entscheiden zu lassen. Immerhin wird das Programm bereitgestellt von dem Bundesamt für politische Bildung. Wir gehen bei der Auswertung davon aus, dass unsere Leser einen der drei „Wahl-O-Mat“en die im Ursprungsbeitrag verlinkt waren nutzten. Und unter diesem Aspekt ist das Ergebnis erstaunlich!

Von 1609 Abstimmungen entfielen 995 auf die AfD, 339 auf die NPD, 24 auf Die RECHTE, 21 auf die LINKE, 16 auf die Partei für TIERSCHUTZ und ebenso viele Stimmen auf ALFA, 14 auf die PIRATEN, wie auf die REPUBLIKANER, 12 auf CDU, 9 DKP, 8 FREIE WÄHLER, 6 FDP, Grüne und SPD. 4 auf MENSCHLICHE WELT und den ARMINIUS-BUND, 2 auf die ödp.

97 Leser entschieden sich für „Gehe nicht zur Wahl/ wähle ungültig“. Hierzu erreichten uns viele Leserzuschriften, wie die von Stefan G., per Mail. Er schreibt:

irgendwie muss ich ständig auf den Unterschied zwischen einer ungültigen Stimme (=zu blöd, den Stimmzettel richtig auszufüllen, wird aber dann prozentual als Zähler für die Parteienfinanzierung den gültigen Stimmen zugeschlagen und sonst nicht weiter erwähnt)

und einem Nichtwähler, der erkannt hat, daß die Demokratiesimulation obsolet ist und sich für einen Systemwechsel ausspricht (=Terrorist)

Meiner Meinung nach ist es kontraproduktiv / oder sehr schlau – je nachdem aus welcher Perspektive man das betrachtet; also welche eigene Einstellung man zu dem System hat – diese beiden in ihrer Aussage völlig contrairen Optionen als eine anzubieten.

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Dieser Einwand, ist aus der Perspektive unseres Lesers vollkommen richtig. Dennoch haben wir uns im Vorfeld dazu entschlossen, dass beide Varianten auf einer Wahlentscheidung beruhen. Denn beide Variationen des „aktiven Nichtwählens“ tragen zu einer Entscheidung bei, da beide Nichtstimmen beim Wahlverfahren der BRD nicht berücksichtigt werden. Der einzige Unterschied: Wer ungültig wählt, wird statistisch mitgezählt. Wenn aber nur eine Person richtig wählt, der Rest sich aus „Falschwählern“ und „Nichtwählern“ zusammensetzt, erhält die gewählte Partei 100%!

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Nach unserer Umfrage wären die Wahlsieger AfD (62%) und NPD (21%) und könnten ihre Mandate in den Landtagen unter sich aufteilen. Keine andere Partei schaffte die 5% Hürde! Nimmt man die Nichtwähler als demokratische Größe hinzu, müssten 6% der Sitze verwaisen. Was im System der BRD nicht vorgesehen ist.

Alle weiteren Parteien sind weit abgeschlagen.  Doch das Mittelfeld ist eng: Die Rechte, Die Linke; aber auch die Tierschützer und ALFA konnten ein Kopf-an-Kopf-Rennen bieten.

Wirklich abgeschlagen sind die sogenannten „Volksparteien“, die FDP und die Grünen. Dabei konnte wenigstens die CDU sich noch 1%-Punkt sichern, SPD, Grüne und FDP kämen auf 0 %!

Natürlich hat das Abstimmergebnis keinen Einfluss auf die Landtagswahlen, dennoch zeigt dies ein Stimmungsbild unserer Leser. Es zeigt auch nicht unbedingt, dass die AfD und die NPD die Lösungen anbieten. Doch, gesetzt den Fall, dass die Abstimmungen nach dem Wahl-O-Mat-Test durchgeführt wurden, zeigt diese Umfrage deutlich, wie weit sich die etablierten Parteien vom Wählerverhalten entfernt haben.

Eine ähnliche Umfrage auf einer Partnerseite, bei der nicht alle Parteien aufgeführt wurden, kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Hier wurde die AfD ebenso stärkste Kraft, gefolgt von NPD und Die Linke. Hier wie dort, weit abgeschlagen die bekannten Vertreter von CDU und SPD, von Grüne und FDP.

Was bedeutet dies, wenige Tage vor den drei Landtagswahlen? 

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Die AfD könnte in Sachsen-Anhalt eine neue Parteienlandschaft entstehen lassen, bei der sich SPD und CDU mit den kleineren Parteien und der starken Linke zusammen schliessen müssen. Damit könnte man die AfD als Oppositionspartei mundtot machen. Eben so, wie es den Linken und Grünen im Bundestag ergeht. Dabei stellen wir an dieser Stelle nicht die Frage, ob dies demokratisch ist und wäre.

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Auch in Ba-Wü und RhlPf kommt die AfD nach Umfragen gut an – und könnte, sofern sie nicht vom demokratischen Disput ausgeschlossen wird, den Mitgliedern der Landtage auf die Finger schauen (und hauen).

Was jedoch fehlt, ist eine Alternative zur Alternative. Allein, als Prellbock, wird auch die AfD nur wenig ausrichten und ist schon zur Gründung bis zum Wahlkampf ans System angegliedert worden. Demnach werden die nächsten Jahre spannend werden. Egal ob man die AfD als Protest- oder Partei der Lösungen ansieht.

Ebenso spannend ist es, mitzuverfolgen, ob es der AfD auch im Landtag gelingen wird, Lösungsansätze und Perspektiven den kommenden Regierungen weiterhin „aufs Auge“ zu drücken, wie es im Wahlkampf mehrfach geschah. Dass sich dabei die AfD desöfteren auf Positionen der Linken und der NPD sowie der Rechten beruft, scheint zumindest den Lesern des Preussischen Anzeigers aufgefallen zu sein.

Wir danken für Ihre Abstimmung und freuen uns auf einen spannenden Wahlsonntag! 

 

 

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