Islamist ohne Auflagen entlassen

Allgemein, Deutschland

Er verbüßte eine Haftstrafe, weil er eine terroristische Vereinigung unterstützte und Terroristen anwarb: Trotzdem wird der Islamist René Marc S. ohne Auflagen aus dem Gefängnis in Bremen entlassen – obwohl die Generalbundesanwaltschaft härtere Auflagen gefordert hatte.

Die Bremer Sicherheitsbehörden sind höchst besorgt, da der radikale und hochgefährliche Konvertit ohne Führungsaufsicht aus dem Gefängnis entlassen wird. Als ehemaliger Katholik trat Rene Marc S. zum Islam über.

René S. war Kontaktmann der europäischen Dschihad-Szene für die Deutsche Szene. Er unterstützte die deutsch- und englischsprachige Propagandaproduktion „Globale Islamische Medienfront“ (GIMF). Zudem pflegte er Verbindungen zum Al-Qaida-Netzwerk.
Verurteilt wurde Rene Marc S. wegen der Unterstützung einer terroristischen Vereinigung und des Anwerbens von Terroristen. Nach Berichten von Radio Bremen rekrutierte er in der JVA Bremen zwei Mithäftlinge, die nach ihrer Entlassung nach Syrien gingen.

Die Generalbundesanwaltschaft hatte beim Oberlandesgericht München beantragt das der Verurteilte Terrorist eine Fußfessel tragen müsste. Auch sollte ihm der Kontakt zu einer Reihe von Personen untersagt werden.

Doch weil das OLG überlastet sei, konnte der Antrag des Staatsanwaltes nicht rechtzeitig bearbeitet werden. So profitiert nun der entlassenen Straftäter und kommt nach dreieinhalb jähriger Haftstrafe, ohne jegliche Auflagen auf freien Fuß.

Es handelt sich um den selben Staatsschutzsenat (OLG München), der den Mammut-Prozess zum sogenannten „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) führt.

Ihr

I. Plewa

 

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