Was man Ungarn mißbilligt, darf Israel unkommentiert durchführen

Tel Aviv – Während sich die Bundesregierung über die Haltung Ungarns hinsichtlich der Asylkrise aufregt, darf Israel eine absolut eingeschränkte Einwanderungspolitik in vollen Zügen durchführen. So möchte der israelische Ministerpräsident, Netanjahu, ein Grenzzaun um Israel errichten, um „wilde Bestien“ fernhalten zu können.

 

Daß Israel ohnehin schon eine restriktive Einwanderungspolitik betreibt, ist seit einigen Jahren kein Geheimnis mehr. So betreibt dieses Land doch Internierungslager in der Negev- Wüste, in denen afrikanische Asylsuchende bis zur Entscheidung, ob sie Asyl erhalten oder nicht, untergebracht werden. Und die Asylanerkennungsquote fällt in Israel sehr gering aus. In diesem Zusammenhang fallen auch schon einmal interessante Äußerungen. So sagte die israelische Parlamentsabgeordnete, Miri Regev, dazu Folgendes: „Die Sudanesen sind das Krebsgeschwür in uns. Wir müssen unsere Töchter beschützen, unsere Frauen, unsere Jobs.“
Das alles sucht man in Ungarn allerdings vergebens. Weder Internierungslager für sogennante Flüchtlinge findet man dort, noch werden Asylforderer in Ungarn als Bestien betitelt. Ungarn plant sogar ein Referendum, welches darüber entscheiden soll, ob Ungarn von der EU vorgeschrieben werden soll, wieviele Flüchtlinge das Land aufzunehmen hat. Trotzdem wird mit der „politisch-korrekten“ Moralkeule auf Ungarn eingedroschen. Die Bundesregierung hatte sogar schon über Sanktionen gegen Ungarn nachgedacht.

 

Hinsichtlich Israel war seitens der Bundesregierung jedoch keine einzige Silbe zu vernehmen, die die israelische Flüchtlingspolitik an den Pranger stellt. Kein einziges Mal richteten die Kanzlerin, Gabriel oder ihr Gesinnungswächter, Heiko Maas, ihre Zeigefinger auf die Internierungslager oder dem geplanten Grenzzaun.

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