Rundfunkbeitrag für altes Fernsehen

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Immer mehr Wiederholungen zeigen die Staatssender (öffentlich/rechtlicher Rundfunk), das ergab eine Studie. Damit sind allerdings nicht nur die Dritt- und Viert- und Spartensender der, für die Bevölkerung sehr teuren, Sendeanstalten gemeint.

Im Jahr 2014 haben die Sender nach eigenen Angaben 1237 “Erstsendestunden” weniger als vergleichsweise 2005. Nach einer Studie der Rundfunk-Kommission KEF zeigte demnach die ARD 188 Stunden, das Zweite 145 und alle übrigen Dritten insgesamt 904 Stunden weniger neues Programm, also Wiederholungen und Wiederholungen der Wiederholungen und Wiederholungen der wiederholten Wiederholungen und  … im Vergleich zu 2005.

Hinzu kommen Billigprogramme, wie sogenannte “Talkshows” und als Nachrichten, Nachrichten-Extras, wie “Brennpunkt”, deklarierte weitere Propagandasendungen.

Sport lassen sich jedoch die Staatssender etwas kosten: Das Erste zahlte 461,8 Millionen Euro für Sportübertragungen, das ZDF 368 Millionen. Allerdings strahlen die Senderketten auch nur Sport aus, der Einschaltquote verspricht. Nischensport, Breitensport sind Randprogramminhalte.

Dabei hätten die Staatssender genug Gelder, um unabhängig und Quotenbefreit zu senden: Die Zwangsabgabe, “Rundfunkbeitrag” genannt plus Sponsoring- und Werbeeinnahmen. Jedoch wird ein Großteil des Geldes nicht für das Programm verwendet, sondern für ARD/ZDF-Rentner sowie überteuerte Gagen von Nachrichtensprechern und Unterhaltungsmoderatoren.

 

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