„parlamentarische Klugscheißerei“

„Die Situation, wie sie sich auf den Videos [aus Clausnitz / Anm. der Redaktion] darstellt, offenbart auch eine absolute Überforderung der Polizei“

mit diesem Satz meldete sich Grünen-Obfrau im Innenausschuss, Irene Mihalic, zu Wort. Den Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG) Vorsitzenden Rainer Wendt bringt die Äußerung auf die Palme. „Was die Grünen da machen, ist parlamentarische Klugscheißerei.“

Denn es ist ein bisschen anders, als es uns BILD und Konsorten weiss machen wollen. Wer das Video gesehen hat, sieht wie eine Frau mit Kopftuch gegen die Frontscheibe des Reisebusses rotzt und ein Polizist ein Kind hinausträgt. Dazu erzählen die Offsprecher meist einen Text, in dem es heisst Nazis oder Rechte – zumindest ein Mob – hätten Randale gemacht. Der Junge sei von einem bösen Polizisten unsanft angefasst worden.

Wendt sieht die Situation anders und erklärt sich in der HuffPost.

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Der Junge, der von dem Beamten hinausgetragen wurde, habe zuvor massiv die um den Bus herumstehende Menge provoziert. „Er hat den rechten Demonstranten vor dem Fahrzeug mehrfach den Stinkefinger gezeigt und zudem mit seiner Hand am Hals das Kopf-Ab-Zeichen gamacht“, sagt Wendt. Mit dieser Handbewegung, die ein symbolisches Kopf abschlagen zeigt, soll dem Gegenüber gezeigt werden, dass man ihn umbringen will.

Der Beamte habe um die Sicherheit aller Flüchtlinge und der Polizisten gefürchtet. „Denn auch eine weitere Asylsuchende im Bus hat mehrfach das Kopf-Ab-Zeichen in Richtung der Rechten gemacht.“ Und in der Menschenmenge vor dem Bus sei die Stimmung ohnehin schon „extrem aufgeheizt“ gewesen, so der Polizeigewerkschafter.

Der Bundespolizist habe zunächst anderweitig versucht, zu deeskalieren. „Er wollte die Vorhänge zuziehen, blieb damit jedoch erfolglos“, sagt Wendt der Huffington Post.

und ergänzt:

Der Flüchtlingsjunge habe sich geweigert, das Fahrzeug freiwillig zu verlassen. „Die Alternative wäre gewesen, den Bus zurückfahren zu lassen und das wäre ein Sieg für die Rechten gewesen“, sagte der Polizeigewerkschafter.

Vielleicht wäre es auch ein Sieg des Volkes gewesen, wenn die Politik einmal beim Volk – und das beileibe nicht nur bei „den Rechten“ – nachgefragt hätten. Egal ob in Clausnitz, in Dresden, in Heidenau, in Köln, in Buchholz (Nordheide): Das Volk hat, gelinde gesagt, die „Schnauze voll“. Und das, weil eben nicht die Flüchtlinge kommen die Hilfe benötigen, sondern Halsabschneider und Glücksritter.

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Die Polizisten, aber auch Rainer Wendt, sollten sich merken, wer hinter ihnen steht: Die Presse, die Grünen – oder doch PEGIDA, BraMM und andere, die sich nahezu wöchentlich für den Schutz durch die Polizei bedanken. Es wird Zeit, dass die Polizei, egal ob vom Bund oder vom Land getragen, wieder das Volk, den Bürger schützt und sich nicht weiter als Bauerspielfigur eines Politelite-Schachspiels opfern lässt.

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