Zwangsbelegung durch Flüchtlingen

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Von D. Reitzenstein.

In Hamburg werden die Plätze für die Unterbringung von Asylanten rar und nun überlegt man in der Hamburger Bürgerschaft, wie man nun den Mangel an Plätzen beheben kann. Anscheinend hat die Zwangsenteignung von Lagerräumen und Geschäftsräumen, die leer stehen und somit nicht genutzt werden, den Zweck nicht erreicht, genug Asylanten aufzunehmen. Somit ist diese Kapazität auch bald ausgeschöpft, denn Hamburg wird seit Monaten regelrecht von der Asylflut überrollt. Es haben sich tausende Asylanten in Hamburg abgesetzt.

Nun überlegt man in der Hamburger Bürgerschaft, Asylanten in privaten Wohnungen oder Häuser unterzubringen. Dafür wurde ein Antrag für einen Gesetzesentwurf in der Bürgerschaft gestellte. In diesem heißt es: “Wer leere Wohnungen, Häuser oder nur Abschnitte dessen verwendet, sollte von Seitens der Hansestadt Hamburg Flüchtlinge einquartiert bekommen.” Sollte der Gesetzesentwurf durch die Bürgerschaft kommen und genehmigt werden, dann bekommen etliche Wohnungseigentümer oder Hausbesitzer neue Mieter bzw. Mitbewohner. So nimmt Hamburg jedem Besitzer das Recht, selbst zu entscheiden wer in den leeren Räumlichkeiten wohnen darf und wer nicht.

Die Besitzer werden bestimmt, wie die Besitzer von leerstehenden Hallen und Lagerräumen, nur leicht für die Zwangsbelegung entschädigt und bekommen weniger Geld, als würden sie die Räumlichkeiten an andere Personen vermieten. Gleichzeitig sinken die Möglichkeiten für Wohnungssuchende, eine bezahlbare Wohnung in Hamburg zu finden, da die günstigsten Wohnung schnell mit Asylanten belegt werden.

Damit es aber nicht soweit kommen muss, hätten wir einen Vorschlag: Quartiert die Asylanten als erstes in den Räumlichkeiten der Hamburger Politiker und deren Parteiräumlichkeiten oder gleich im Hamburger Rathaus ein, da dort auch genug Räumlichkeiten vorhanden sind die nur teilweise benutzt werden. Jedenfalls sehen die Hamburger Politiker dann selbst, wie die Räume hinterher durch den Bezug von Flüchtlingen aussehen werden. Eins können die Besitzer von Wohnungen und Häusern mit Sicherheit sagen – dass die Sanierungen sehr teuer werden können.

Hamburg nennt sich zwar das Tor zur Welt, aber müssen die Besitzer ihre Türen für alle offen halten? Würden die Hamburger Politiker mal Widerstand Richtung Berlin leisten, würde in Hamburg nicht so einen Ausnahmezustand herrschen. Aber von einer linksversifften Stadt, die von rot-grün regiert wird, kann man soetwas nicht erwarten.

Hamburg ist bald nicht mehr das Tor zur Welt, sondern die Welt ist dann in Hamburg!

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