Rache oder Gerechtigkeit? 94jähriger vor Gericht

Sie können es nicht lassen. Erneut muss sich ein alter Mann, ein 94jähriger vor Gericht verantworten für etwas, das über 70 Jahre her ist. Er war Wachmann in Auschwitz.

Vor dem Landgericht Detmold muss sich Reinhold R. wegen Beihilfe zum Mord in mindestens 170.000 Fällen verantworten.

Ein Überlebender fordert als Zeuge:

„Herr H., wir sind fast gleich alt und wir stehen bald beide vor dem höchsten Richter. Ich möchte Sie auffordern, uns die historische Wahrheit zu sagen“
[…]
„Dem Angeklagten waren sämtliche Tötungsmethoden bekannt“, sagte Oberstaatsanwalt Andreas Brendel bei Verlesung der Anklage. H. habe die Morde durch seinen Dienst „gefördert oder zumindest erleichtert“,

schreibt der Spiegel. Ja, es ist zu hoffen, dass H. Die Wahrheit sagt.
Er äußert sich jedoch zunächst nicht. Erst möchte er alle Zeugenaussagen abwarten. „Wir wollen erst einmal die Zeugen hören und werden dann entscheiden, was wir tun.“ sagt sein Anwalt.
Obwohl H. Vor kurzem einen Zusammenbruch erlitt, ist er gesundheitlich angeschlagen. Für höchstens zwei Stunden am Tag sei er verhandlungsfähig, so ein vom Gericht bestellter Gutacher.

An dem Prozess nehmen 40 Nebenkläger aus dem In- und Ausland teil.
Dem Angeklagten drohen bis zu 15 Jahren Haft.

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2 comments on “Rache oder Gerechtigkeit? 94jähriger vor Gericht
  1. Dresden sagt eine Veranstaltung zur Erinnerung an die Zerstörung ab – „Nicht Churchill! – Die SS war es!

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article152180375/Die-Absage-des-Gedenkens-in-Dresden-ist-ein-Fanal.html

    ACHTUNG! – NOCH SATIRE! – ABER BALD WAHRHEIT!

    DIE SS HAT DRESDEN BOMBARDIERT (Achtung Persiflage – Der Beitrag wird oft mißverstanden!)

    Und wiederum vollzieht die Besatzungszeitung alljährlich zu Karneval das gleiche Ritual und erwähnt ganz deutlich, daß am 13. Februar 1945 bei einem Bombenangriff in Dresden fast 35 Tausend Menschen umkamen. Das ist natürlich grundfalsch; denn die runde Erfolgszahl von 35 Tausend Bombentoten, die wurde bei nur einem einzigen Angriff im Sommer 1943 auf die flüchtlingsfreie Stadt Hamburg erzielt. Bei den vier hintereinander folgenden Angriffen auf das mit Flüchtlingen vollgestopfte Dresden kamen dagegen genau so viele Menschen ums Leben, wie beim Bombenangriff auf die Lazarettstadt Bonn am 31. Oktober 1918, nämlich genau dreißig! Aber aus Propagandagründen hat Göbbels einfach vier Nullen drangehängt. So wurde aus den wenigen nur 30 Ermordeten die ungeheuerliche Zahl von 300 Tausend, in Ziffern 300 000!

    PS In wenigen Jahren, wenn das Deutsche Volk endlich so weit demokratisiert wurde, daß man ihm auch die volle Wahrheit über den Zwischenfall in Dresden zumuten kann, dann wird man daran gehen, alle Archive zu öffnen. Und dann werden eigens für diese Auswertung in England ausgebildete deutsche Spezialisten zu dem Schluß kommen, daß die Waffen-SS die Stadt in die Luft jagte. Und dazu kam es, weil Höss beim Anrücken der Russen in Auschwitz nur das Hydrierwerk, aber nicht das ganze Lager sprengte. Mit der übrig gebliebenen Munition setzte sich das Sprengkommando danach nach Dresden ab. Weil es in Dresden für die sachgemäße Lagerung des Sprengstoffes keine geeigneten Bunker gab, deponierte man das Dynamit einfach in den Kellern unter den Lazaretten. Nun war am 13.02.45 Karneval und auf ausdrücklichen Wunsch von Adolf Hitler und Josef Göbbels ein großer Fastnachtsumzug mit allen Verwundeten, auch den Schwerstverwundeten durch die ganze Dresdener Innenstadt geplant! Dabei sollte Eva Braun zusammen mit Wernher von Braun das Prinzenpaar bilden. Davon hatte Eva nämlich schon immer, ihr ganzes Leben lang geträumt. Der Prinzenwagen sollte eine umgebaute V-2 sein, und Umzugswagen waren ja genug, ja sogar im Überfluß vorhanden, weil die Flüchelinge zum großen Teil aus Breslau mit dem Pferdewagen angereist kamen. Die meisten von ihnen waren auch gar nicht auf der Flucht vor den Russen, sondern fanatische Karnevalisten. Diesem Plan hat sich Himmler widersetzt, weil der wollte, daß Leni Riefenstahl und Max Schmeling das Prinzenpaar stellen sollten. Außerdem hatte derReichsheini geplant, daß sein Prinzenpaar in einem umgebauten Wather-U-Boot, welches an Stricken von 10 000 KL-Insassen gezogen werden sollte, der Narrenschar zujubeln sollte. Und weil Himmler sich mal wieder nicht gegen den Psychopathen Hitler mit seinem starken Willen durchsetzen konnte, hat er ganz einfach eigenmächtig befohlen, daß alle Lazarette genau so gesprengt wurden, wie man es bereits ein Jahr zuvor in Oradour, in Frankreich, erfolgreich mit der Kirche gemacht hat. So kam es, daß der Karnevalsumzug ausfiel und Eva Braun nie Prinzessin wurde. Aus reinster Verzweiflung darüber hat sie sich später vergiftet.

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