Dolmetscher beim Arztbesuch

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Dass Ärzte und Patienten nicht immer die selbe Sprache sprechen, Patienten den Arzt nicht verstehen, seine Schrift nicht lesen können, ist nicht neu. Aber natürlich geht es bim neuen Service nicht um Latein / Deutsch; Ärztefachchinesisch / Patientenverstand sondern um – man erahnt es – Arzt und sogenannte Flüchtlinge.

Drei Monate soll in einer Flüchtlingsunterkunft am Rugenbarg im Stadtteil Altona von Hamburg eine Dolmetscher-Video-Konferenz getestet werden. Damit sollen die Sprachbarrieren mit Hilfe eines Video-Dolmetschersystems einer Wiener Firma schneller überwunden werden. Das Unternehmen stellt 750 Dolmetscher zur Verfügung, die 95 Prozent aller erforderlichen Sprachen abdecken sollen, heißt es. Die gemeinnnützige Hamburger Dorit und Alexander-Otto Stiftung spendete 900.000 Euro für dieses Projekt.

Ob nun auch deutsche Patienten den Arzt besser verstehen werden, wurde bisher nicht getestet. Dafür steht aber fest, dass die Krankenkassenbeiträge weiter steigen werden, da die Asylsuchenden oft mit Krankheiten Europa erreichen. Krankheiten die in Europa eigentlich als ausgerottet angesehen wurden.

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