SPD Argumente auf Pappschilder

Deutschland , ,

Wenn die Wahlen anstehen werden unsere Straßen bunt. Meist mit kurzen knappen Parolen: “Wir. Die Zukunft” “Für Deutschland” “Wegen Europa” und einem irgendwie zum Lächeln gezwungenem Gesicht. Mehr Wahlwerbung geht kaum. 

Sind doch die Parteien der Meinung, diese Art der Waschmittelwerbung “weiss, weisser, superweiss” reiche aus, da der Bürger zu blöd, zu faul, zu bequem wäre, die Parteiprogramme zu lesen. Dabei zieht sich dieser Schuh zumeist anders an. Denn bei Parteien, egal welcher Couleur, werden au den versprochenen Stiefeln schnell mal Sandalen. Die Ausrede: Koalition, Opposition, Bundespolitik.

Nun möchte die SPD einen anderen Weg gehen. Sie übernimmt die Cola-Werbung. Was Coke kann, kann Pepsi schon lange. Und dafür holt man sich Unterstützung: Musiker, wie Udo Lindenberg, Schauspieler, wie Iris Berben. Es wird nicht deklariert, was die SPD angeblich besser machen kann – denn das hat sie in ihrer über 100jährigen Geschichte oft genug gezeigt: Vom Verrat der Arbeiter bis hin zur Kriegsmanipulation der Deutschen. Es wird deklariert, wie böse die anderen sein könnten. Besonders die sogenannten Rechts-Populisten, wie die AfD.

Vorankündigung: Die Raben kommen!
Vorankündigung: Die Raben kommen!

“Unser Land braucht Sicherheit. Keine Brandstifter.” soll die SPD – Wähler mobilisieren, wie man freimütig bekennt. Denn das das SPD-Wählerpotential bei der AfD ihr Kreuz machen könnte, ist nicht unrealistisch. Reines Märchen wäre die Behauptung überzeugte AfD’ler würden bei der SPD ihr Wahlkreuz zeichnen.

So scheint dies der letzte Strohhalm zu sein, mit dem die SPD unter Wasser noch einmal Luft schnappen kann. Hat man doch die Befürchtung das aus der ehemaligen Volkspartei, die sich bei ihrer Gründung noch um Arbeiterrechte kümmerte, heute diese Rechte untergräbt, eine Randerscheinung wird. Da kann auch ein Gabriel nicht mehr helfen, dem die Mehrheit der deutschen Bundesbürger weniger als nichts zutraut.

“Unser Land braucht Respekt. Keine Gewalt” wird vom Plakat auf die Menschen glorifiziert. Und das nach einem Attentat auf einen AfD-Wahlhelfer. Man könnte es witzig finden, ist aber die Weiterführung des Maas-Programms, bei der er – und seine wiederbelebte Stasi – weder Respekt noch Gesetz zollen. Sondern beides so lange verdrehen, bis es zur BRD2.0 passt.

Was bleibt ist der üble Beigeschmack:

Bei soviel Angst vor der AfD, soviel Tamtam für die AfD – hat mancher Politikexperte wohl Angst, dass die AfD die Mehrheit in den Ländern ergreifen könnte? Oder wäre eine AfD im Landtag einfach zuviel Demokratie für Deutschland?

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