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Zufälle gegen Rechts

Von D. Reitzenstein.

Im Kampf gegen Rechts und systemkritische Parteien können wir seit Jahren verfolgen, dass kurz vor den Wahlen immer wieder von vermeintlichen Straftaten von Rechtsextremisten berichtet wird. Je dichter die Wahlen rücken, desto extremer werden die gemeldeten Straftaten. So wie neuste Meldung, die sich wie ein Lauffeuer in den Medien und sozialen Netzwerken (Facebook, Twitter und Co ) verbreitet. In der Nacht zu Freitag soll in dem beschaulichen Villingen-Schwenningen, eine scharfe Handgranate auf eine Flüchtlingsunterkunft geworfen worden sein.

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Nach polizeilichen Angaben war auch der Sicherheitsstift der Handgranate gezogen gewesen sein und somit kann man mit Glück davon sprechen, dass die Handgranate nicht detoniert ist und dadurch Personen zu schaden gekommen sind. Vorausgesetzt, es war eine scharfe. Es hat nicht lange gedauert und deutsche Politiker melden sich zu diesem Anschlag zu Wort und sprechen von einem terroristischen Anschlag von „Rechts“.
Aktuell wollen wir diese Aussage der Politiker einfach mal so in der Luft stehen lassen und uns mit älteren Fällen beschäftigten. Denn wie so oft wurden vermeintliche Straftaten durch „Rechts“ zufällig, durch Linke oder Flüchtlinge selbst verübt?
So sorgte Anfang des Jahres, der Fall Julian Kinzel für großes Aufsehen. Julian Kinzel gab an von drei Rechtsradikalen angegriffen und mit einem Messer verletzt worden zu sein. Er gab mehrere Interviews und zeigte dort gerne seine Verletzungen, die durch das Abwehren des Messerangriffes zustande gekommen sein sollten. Natürlich war der Aufschrei in der Medienlandschaft und der Politik groß. Man forderte einen härten Weg im Kampf gegen „Rechts“. Schnell kam aber vermehrt Zweifel an der besagten Tat auf und der Druck auf Julian Kinzel wuchs immer mehr. Wie der Zufall so wollte stellte sich heraus, dass Julian Kinzel die Tat nur erfunden und sich selbst die stolz gezeigten Verletzungen zugefügt hat.
Wie so oft konnten wir auch Berichte über angebliche Brandanschläge auf Asylunterkünfte durch Rechtsextremisten in den Medien verfolgen und auch da kam oft heraus, dass die Brände durch die dort lebenden Asylanten, selbst gelegt wurden.
Viele Straftaten, wo rechtsextreme Täter vermutet wurden, durch eine andere Tätergruppe durchgeführt. So kann man im aktuellen Fall vor erst nur spekulieren, aus welchem Kreise der Täter stammen könnte.

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One comment on “Zufälle gegen Rechts
  1. Pingback: preussischer-anzeiger.de | Galt der Anschlag der eingesetzten Sicherheitsfirma?

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