Merkel: 1.900 € pro “Flüchtling” und ein Aufsteller

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Ein Kommentar von Hagen Ernst

Die Bundesregierung lehnt das unabhängige Bürgergeld, das bedingungslose Grundeinkommen ab. Angeblich zu teuer – dabei würde man Verwaltungen, Briefe und allerhand mehr einsparen. Viele Berechnungen unabhängiger Experten bestätigen dies.

Und doch wehrt sich die Bundesregierung, unterstützt von der Wirtschaft, so sehr sie nur kann. Wie auch sonst will man den Deutschen unterjochen, wenn nicht über die unsichere Arbeitsstelle und Sanktionen der ARGEN und Jobcenter. Obwohl diese, rein rechtlich, nicht einmal Behörden, also Ämter sind. So wächst der Druck auf die wirtschaftlich Schwächsten. Denn mit dem kargen Einkommen müssen Miete, Strom, Internet und nicht zuletzt Abgaben wie EEG, Gebühren wie GEZ Rundfunkbeitrag und Pflichtversicherungen, wie KfZ-Haftpflicht bezahlt werden.

Da buckelt sich der Michel den Rücken krumm
und arbeitet sich stets krank und dumm

könnte man auf den Sachverhalt reimen.

Nun aber kamen neue Zeiten. Finanzminister Schäuble hat über 12 Milliarden Euro mehr in der Kasse

und möchte damit Gutes tun: Unterstützung und Willkommenskultur für sogenannte Flüchtlinge. Übersetzt, neue Anreize für Neubürger. Da kann Bundeskanzlerin Merkel kaum nachstehen.

Nachdem der Bund 670 € pro Flüchtling im Monat zahlt (macht etwa 2,68 Milliarden in 2016, beim Stand von November 2015), die Länder zwischen 500.000 und 1.300.000 € für Unterbringung und Verpflegung zahlen , ist der Weg zum Grundeinkommen nicht mehr weit. Allerdings nicht “bedingungslos”, man muss schon einen syrischen Pass vorweisen. Doch den gibt es auf dem Schwarzmarkt und in Asylbewerberheimen für wenige Euros. Mal gut, mal schlecht gemachte Kopien.

Dem Asylbewerber, der freie Kost (11,70 bis 17 Euro pro Tag) und Logis (Mietwohnungen inkl. Nebenkosten, die die

Das Buch zur Asylfrage in Deutschland - natürlich von Romowe . Der Verlag
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Stadt bezahlt)- teilweise auch Internet und Laptops – bekommt, steht nach dem Auszug aus den Massenunterkünften eine Pauschale zu. In etwa dem des HartzIV – nur ohne Sanktionen. Die Kosten des Asylverfahrens trägt übrigens die Kommune mit Unterstützung des Landes. Und die eventuellen Abschiebekosten zahlt der Bund vorab. Die Summe wird dann dem Abreisenden in Rechnung gestellt. Ob jedoch ein Gerichtsvollzieher je einen Schuldner in Syrien, Marokko, Tunesien aufsucht?

Wer die Kosten zusammenrechnet kommt schnell auf 1300 bis 1900 Euro – pro sogenannten Flüchtling im Monat. Nicht miteinberechnet sich die ehrenamtlichen Helfer oder Spenden, ebenso nicht die Anwaltskosten, die durch Klagen entstehen, wenn Asylbewerber ihr Asyl gerichtlich durchsetzen möchten. Ebenso nicht der volkswirtschaftliche Schaden durch Diebstahl und andere Straftaten. Rechnet man dies alles hoch, so kommt man auf Einkommen, für die eine alte Frau lange Stricken muss, trotz Zweit- und Drittjob!

Doch das ist längst nicht alles, wofür der deutsche Steuerzahler aufkommt: Freie Fahrt mit Bus und Bahn, freien Schwimmbadbesuch (inklusive der notwendigen Reinigung), Um-und Neubau der Asylbewerberheime und Wohnungen. Und auch hier könnte die Liste fast endlos fortgesetzt werden.

Vielleicht ist deshalb Merkel die große Führerin, von der sich jetzt jeder eine lebensgroße Figur ins Wohnzimmer stellen kann!

 

2 thoughts on “Merkel: 1.900 € pro “Flüchtling” und ein Aufsteller”

  1. “ist der Weg zum Grundeinkommen nicht mehr weit. ” … äh hab ich das was missverstanden? Grundeinkommen bekommt man aufs Konto, das Geld von dem du redest fließt vom Bund an die Ländern. Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

    “zusammenrechnet kommt schnell auf 1300 bis 1900 Euro”… sehr schön fiktiv ausgedachte Zahlen die auf was basieren? Erfahrungswerte? Schätzungen?

    “Rechnet man dies alles hoch, so kommt man auf Einkommen,” … Hallo? Welches Einkommen? Das mit der Volkswirtschaft haben wir nicht so ganz Verstanden oder? Das meiste Geld bleibt im innerdeutschen Binnenmarkt zwischen Behörden und dem Staat. Wie soll das ein Einkommen sein?

  2. und wenn man weiterrechnet, dann kann man auf den 2.375.-€ Haushaltsdurchschnitt kommen. ich habe nach 45 Beitragsjahren mit 60 die EM-Rente mit 920.-€ lol.

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