Tauber dreht sich schneller als der Wind

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Der CDU-Generalsekretär Peter Tauber fordert heute, dass die Länder bei Abschiebungen mehr tun müssten. Mal wieder will der Bund Verantwortung und Kosten auf die Länder abschieben. Und mal wieder ändert Tauber seine Meinung.

Heute:

Die Bundesländer sollen nach seiner Ansicht möglichst pro Tag 1000 abgelehnte Asylbewerber in ihre Heimatländer abschieben.

schauen wir zurück:

03.01.2016

“Arschloch” zum kritischen FacebooknutzerPeter Tauber Facebook

Tauber II

15.12.2015

“Die CDU hat das für sich klar entschieden. Wir wollen die Zahl der Flüchtlinge reduzieren, aber wir glauben eben nicht, dass die Obergrenze dazu ein hilfreiches Instrument ist.”

“Die Wahrheit ist: Da geht es nicht nur darum, mit Menschen zu reden, die zu uns
kommen und hier heimisch werden wollen. Da müssen wir auch mit manchem
Landsmann oder mancher Landsfrau einmal ein ernstes Wörtchen reden.” Rede “Meine CDU 2017”

13.12.2015

Tauber will “den Zuzug von Asylbewerbern und Flüchtlingen durch wirksame Maßnahmen spürbar zu verringern”

30.11.2015

CDU-Generalsekretär Peter Tauber hat sich gegen eine Obergrenze für Flüchtlinge ausgesprochen. In Deutschland gelte nach wie vor, dass jeder, der Asyl beantrage, auch das Recht auf ein individuelles Verfahren habe, sagte Tauber den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

14.11.2015

“Ich finde dieses Wort Obergrenze nicht zielführend – weil die reine Festlegung einer solchen Obergrenze uns keinen Schritt näher an die Lösung des Problems bringt. Wer eine Obergrenze fordert, muss auch sagen, was mit den Menschen passiert, die kommen, wenn diese Grenze erreicht ist. Außerdem stellt sich gerade die Frage, was tun wir mit denen, die jetzt da sind. Diese Menschen haben ja einen Anspruch auf eine gute Behandlung. Und wir haben einen Anspruch an uns selbst.” Tauber im taz-Interview

23.10.2015

“Und dann bleibe ich bei meiner Meinung: Wir schaffen das! Wir arbeiten hart daran, die Zahl der ankommenden Flüchtlinge zu reduzieren. Und wir bewältigen die aktuelle Herausforderung, so wie andere Herausforderungen vorher auch.”

25.09.2015

Der Asyl- und Flüchtlingsgipfel hat gestern das beschlossen, was die CDU schon lange fordert. Schutzbedürftigen helfen wir. Dafür gibt der Bund Ländern und Kommunen das notwendige Geld. Asylverfahren beschleunigen wir.

21.09.2015

“Zur Situation der Flüchtlinge sagte Generalsekretär Peter Tauber ganz klar: „Sie müssen verstehen, dass unsere Werteordnung überhaupt die Grundlage dafür ist, dass sie hier sein können und dass sie diese Werteordnung teilen und annehmen müssen, wenn sie in unserem Land leben wollen.“ Nach der Sitzung des CDU-Präsidiums führte Tauber in einer Pressekonferenz am Montag weiter aus, dass sich unser Land unbestritten verändere angesichts großer Zahlen von Flüchtlingen, die zu uns kommen: „Grundlage unseres Zusammenlebens in Frieden und Freiheit sind unsere Werte.“ Hilfe in der Not gebiete das Grundgesetz und das C im Namen der Christlich Demokratischen Union, erläuterte der Generalsekretär.”

31.08.2015

Deutschland sei stark genug, um diese Herausforderung zu bewältigen, sagte Tauber nach der Präsidiumssitzung der CDU Deutschlands […] Menschen, die Leid erfahren haben, die schutzbedürftig sind und Hilfe benötigen, werden in Deutschland offene Arme und offene Herzen finden und ihnen wird geholfen werden. […] ür den schnellen Bau von Unterkünften müssten Vorschriften und Rahmenbedingungen “fortschrittlicher und handhabbarer” werden. Der Bundestag müsse sich damit befassen, welche Regelungen dazu ganz oder zeitweise außer Kraft gesetzt werden könnten. […] Deutliche Kritik übte der CDU-Generalsekretär an der Hetze in den sozialen Netzwerken und den Angriffen auf Flüchtlingsheime. Jemand, der sich an rechtsextremen Aufmärschen beteilige oder in sozialen Netzwerken hetze, ist nach Auffassung von Tauber „kein guter deutscher Bürger“. Wenn diese Leute Schwarz-Rot-Gold vor sich hertrügen, empfinde er das als einen Missbrauch der deutschen Freiheitsfarben und der mit ihnen verbundenen Geschichte. Der Patriotismus, den diese Leute zur Schau stellten oder hinter dem sie sich versteckten, sei keiner, sagte der Generalsekretär.

26.08.2015

Viele Menschen kommen in diesen Tagen nach Deutschland und in andere europäische Länder. Sie suchen Schutz vor Krieg, Terror und Verfolgung. Für die CDU steht fest: „Menschen, die bei uns Hilfe und Schutz suchen, sind uns herzlich willkommen“, betont CDU-Generalsekretär Peter Tauber.

So schnell drehte sich bisher nur Kanzlerin Merkel beim Thema Atomstrom – eine Drehung für die wir heute noch immer zahlen – und in den nächsten Jahrzehnten weiter zahlen werden.

 

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