“Arschloch” – das zweite oder warum “Arschloch” Respekt ist

Deutschland , ,

Da hat Herr Tauber wohl das Arschloch getippt, ohne an die Folgen zu denken. So kommt was kommen muss. Kein Rückzug, keine Entschuldigung, denn das hätte was mit Anstand und dergleichen zu tun. Nein, eine Verhöhnung:

Tauber II

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Das ist doch aber nun wirklich Volksverhetzung, oder darf ich etwa behaupten, dass  “in der Politik sich so viele dumme Menschen tummeln, die andere wegen ihrer Meinung, die linken Dreck und antideutsche Hetze verbreiten”? Na also, warum darf derjenige, der sich von Volkes Gnaden ernährt – und das nicht schlecht – so etwas vom Facebook-Nutzer behaupten?

Einfach weil die “gute Stube” fehlt oder man im CDU-Posten-Gerangel die gute Erziehung vergisst.

Ich finde, man sollte solche Kommentare nicht löschen oder gar verbieten. Das bringt nichts. Diese Menschen denken mit ihren kranken Hirnen ja leider weiter so einen Mist. Man muss Ihnen sagen was sie sind: Nazis, Antidemokraten und mancher von denen ist schlichtweg ein Arschloch. So wie dieser Typ, dem ich das auf meiner Seite – also hier – gesagt habe.

schreibt Tauber auf seiner FB-Seite. Warum muss sich der Leser als “kranker Mensch” beleidigen lassen? Zudem noch von einen Antidemokraten, einem Pro-Parteidikaturaten, einem Demokratur-Bejaher?

Wir wollen diskutieren und unterschiedliche Meinungen hören und zulassen. Aber wir wollen das mit Respekt tun.

tippt der Herr Diätenempfänger. Er will also Arschloch mit Respekt sagen? Oder disqualifiziert sich Tauber – und damit “seine” CDU hier von ganz allein? Aber er will es uns auf deutsch sagen – um dann auf Latein zu enden:

Mir ist egal warum, sie pöbeln. Und ich stelle mich gerne vor alle vernünftigen und normalen Facebook-Nutzer und sagen diesen ganzen Idioten und Trollen die Meinung. Gerne auch auf deutsch, damit sie es verstehen. Diese Leute sollen wissen, dass es uns gibt und wir gewinnen werden. Tandem bona causa triumphat.

Vielleicht sollte sich jeder Politiker einmal in den Ruheraum begeben und darüber sinnieren, was er zu tun hat: Er soll nicht siegen, sondern den Willen seines Wählers, im besten Wissen und Gewissen, umsetzen. Von Sieg und Niederlage sollte in einer Demokratie nie die Rede sein. Aber nunja, da erwarten wir wohl zuviel …

Wir können an dieser stelle nur hoffen, dass der Wähler sich dies merkt und bei der nächsten Wahl sich an diese (und andere) Demütigung denkt und einen Strich macht. Oder noch besser ein Kreuz, dort, wo Politiker einen nicht beschimpfen, dort, wo Politiker ihren Wahlauftrag annehmen. denn bei der Wahl darf es dann durchaus Sieger und Verlierer geben.

One thought on ““Arschloch” – das zweite oder warum “Arschloch” Respekt ist”

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