Rhetorische Frage: Was war der Unterschied zwischen Ukraine und Syrien?

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Ein Sonntagskommentar:
Ich glaube, ich habe etwas verpasst, denn ich frage mich, wo waren Merkels Freundinnen, die in den letzten Monaten an den Bahnhöfen applaudierten, als die ersten Menschen in Not Hilfe suchten? Zum Beispiel die Ukrainer.

Auch in diesem Lande gab und gibt es Kämpfe unter denen die Einheimischen leiden müssen: Häuser werden zerbombt, Kinder und Frauen heulen, verhungern, sterben; Männer werden erschossen. Wer mahnte und mahnt dort die Menschlichkeit, die Hilfe an?

Hingegen unterstützt das Gutmenschentum “Flüchtlinge” die zig-tausend Kilometer fern der Heimat sich ein neues Leben erhoffen. Jene armen Geschöpfe, die, wie der Bundesinnenminister der BRD feststellte, sich ein Taxi leisten können, um quer durch die Bundesrepublik zu fahren. Jene, die Essen und Trinken achtlos wegwerfen und Forderungen aufstellen.

Dabei ist die Not überall zu sehen. Europa, Asien, Afrika und Amerika. Vielleicht sogar Australien.

Statt den Ukrainern zu helfen, für Frieden und Unterkünfte zu sorgen, spendete unsere Politführung dort Geld für Waffen. Bei den afrikanischen Flüchtlingen sorgt der Multikultiglaube dafür, dass sich Flüchtlinge untereinander abschlachten. Nach hunderten Verletzten und einigen Toten fragen sich die Verantwortlichen, ob es besser wäre diese Multikultithese in den Heimen aufzugeben. Doch wie sollen jene Neubürger in unseren Städten aufgenommen werden – oder will man dort auch nach ethnischen und religiösen Problemen trennen? Wer diese Frage beantwortet, egal wie, steht im Verdacht ein Nazi oder das Pack zu sein. Daher war die vorgehende Frage rein rhetorisch.

Hätten wir in Mitteleuropa auch diese Probleme gehabt, wenn wir Menschlichkeit gegenüber den Ukrainern gezeigt hätten?

Das Buch zur Asylfrage in Deutschland - natürlich von Romowe . Der Verlag
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Doch der Bundesbürger konnte den Ukrainern nicht helfen, war und ist doch die Ukraine der Spielball zwischen Europa / USA und Russland. Wer mag da schon zwischengrätschen und Feind der großen Brüder werden? Merkel bestimmt nicht. Trotz guter russischer Sprachkenntnisse darf und wird sie nicht eigenmächtig Pro-Putin reagieren. Aber mit vorauseilendem Gehorsam Obama hinterherhecheln.

Denn die Flüchtlingskrise ist gut für die deutsche Polit- und Wirtschaftselite: TTIP, Fracking sind nur einige Stichworte. Selbst die Gen-Mais-Debatte fand mehr oder minder unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Denn die war applaudieren – am Bahnsteig. Und verschenkte ihre Leidenschaft selbst an Menschen die nur wie Flüchtlinge aussahen; dennoch in Deutschland geboren wurden. Man könnte – wieder nur rein rhetorisch – fragen:

Wer ist hier der Rassist – und wem nützt das alles?

Zu letzter Frage möchte ich eine Antwort finden, denn ich weiss, wem diese Unterstützung nicht nützt: den wahren Flüchtlingen, deren Häuser weggebombt werden, jenen Armen die Hungern. Egal wo auf der Welt, selbst hier in einem der angeblich reichsten Ländern der Welt: In Deutschland, in der BRD.

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