Hundekacke!

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Wer dieser Tage Werbefernsehen um die Ohren gehauen bekommt, schluckt gleich mehrmals. Zum Beispiel bei Werbungen für Kinderspielzeug:
Die Macher der Barbie sind auf eine neue Idee gekommen. Die überteuerte Puppe hat nun nicht nur Ken zum spielen, sondern auch Haustiere. Einen Hund und eine Katze.

Wer den Hundeschwanz verbiegt erlebt, wie das Hündchen auf den Spielboden seine Absonderung – geruchsneutral – hinterlässt. Natürlich gibt es einen Hundekotaufheber …
Der Katze hingegen ergeht es schlimmer. Dem Werbefilmchen nach, wird die Katze am Bauch eingedrückt, damit sie über dem Katzenklo urinieren kann.

Was hat dies in einem politischen Blog zu suchen?

Immerhin gibt es Baby Born. Da geben Plastikbabys ihr Exkret ab. Hierbei lernten Kinder, wie man ein Baby wickelt, die Flasche gibt. Doch bei Hund und Katze?

Gestern noch ging es, an dieser Stelle, um die Bildung. Seit Jahrzehnten wissen wir, dass Kinder beim Spielen lernen. Es mag sein, dass “My Baby Born” nicht politisch korrekt ist, da vor allem Mädchen damit Mama in einer Familie mit Mama und Papa spielten. Es mag sein, dass “Barbie” zu sexistisch dargestellt ist. Aber, ‘tschuldigung, Hundescheisse auf dem Spielplatz?

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Natürlich lernen so Kinder, das Haustiere Arbeit machen, und man selbst die Plastehäufchen wegräumen muss. Aber … schauen Sie sich selbst die Werbesekunden an und bilden Sie sich ein Urteil. Ich warte indes auf Barbie und der zahlende Freier, Barbie mit Crystal Meth und Barbie auf Erkundungstour im Görlitzer Park.

 

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