Haftunterbrechung – Horst Mahler kämpft um sein Leben

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11693879_378354222369196_7301927938588070720_nHaben „die da oben“ endlich ihr Ziel erreicht?
Es ist ein Hohn, dass die Haft von Horst Mahler jetzt unterbrochen wird, wo er im Sterben liegt.
Die Staatsanwaltschaft Potsdam ordnete am Freitag eine Haftunterbrechung an.

Die Märkische Allgemeine zitiert die Tochter Mahlers:

„Wir sind froh und glücklich, dass endlich der große Druck und die unmögliche Situation beendet sind“, sagt die Tochter, die sich Freitag sofort auf den Weg zu ihrem Vater machte, der auf der Intensivstation des Städtischen Klinikums Brandenburg behandelt wird. Erleichtert ist die Familie gleichwohl nicht. „Horst Mahler schwebt in akuter Lebensgefahr, er kämpft um sein Leben“, beschreibt die Tochter die gesundheitliche Krise, in der sich Brandenburgs bekanntester Häftling seit mehreren Wochen befindet. Am Dienstag hatten die Ärzte in Brandenburg das linke Bein des Patienten amputiert.

Seit 2009 sitzt Mahler aufgrund angewendeter Meinungsfreiheit in Haft.
Am 29. Juni wurde er mit schweren gesundheitlichen Problemen aus dem geschlossenen Vollzug der JVA Brandenburg in das benachbarte Fachklinikum eingeliefert.

7 thoughts on “Haftunterbrechung – Horst Mahler kämpft um sein Leben”

  1. Man kann ihn nur alles Gute wünschen, sodass er diesem Kampf gewninnen möge.
    Wir sind bei Ihnen !

    Ein Aufrichtiger gewissenhafter Mensch, welcher gezielt in dem Tod getrieben wird.
    Bei so einem Gefüge kann ich nur mit Verachtung entgegen treten.

  2. Wo ist Herr Mahler? Ich kann ihm, ohne Kosten,
    wieder auf die Beine helfen, ihn wieder in die Landschaft stellen, wenn jemand daran interessiert ist. Man soll nur nicht warten bis es zu spät ist. Eine Diabetes, Sepsis usw. können sehr leicht sehr gut ausgeheilt werden. Der Heilungsprozess dauert nicht länger als 1 Monat,
    Beschwerdefreiheit schon in 48 Stunden. Kein Ärztepfusch, keine Medikamente kein Handauflegen usw. Und ich mache das kostenlos für den guten Mann der auch anderen
    geholfen hat……

  3. Guten Tag Herr DOOFMICHEL,

    eine der geltungssüchtigsten Frauen Deutschlands wird für ihre fragwürdigen Taten gemeinsam mit ihrem Ehemann mit dem Bundesverdienstkreuz versehen. Die Rede ist von der Ohrfeigerin des Bundeskanzlers Kurt Georg Kiesinger, Beate Klarsfeld. Ohne jede Not kooperierte die heute 76-jährige von 1966 bis 1989 mit dem „DDR“-Regime in Ost-Berlin, um sich als selbsternannte „Nazi-Jägerin“ in Szene zu setzen.

    Im Vorfeld der 15. Bundesversammlung am 18. März 2012, zu der die SED-Fortsetzungspartei „Die Linke“ Klarsfeld als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten nominiert hatte, wurde es selbst den als bürgerlich wahrgenommenen Massenmedien zu viel. Sie sahen sich veranlasst, die zeitgeschichtliche Rolle der Präsidentschaftsbewerberin einmal näher zu beleuchten. Im Lichte der Forschung entpuppen sich Klarsfelds vermeintliche Heldentaten als fadenscheinige Propagandaaktionen des damaligen Ostblocks.

    Vor ihrer öffentlichkeitswirksamen Ohrfeige gegen Kiesinger am 7. November 1968 während eines CDU-Parteitags in West-Berlin hat Klarsfeld einen regen Austausch mit der „DDR“-Stelle gepflegt, die für Zersetzungsarbeit gegen die Bundesrepublik Deutschland zuständig gewesen ist. SED-Einpeitscher Albert Norden bauschte Kiesinger zum „Chefagitator Hitlers“ auf, was grotesk überzeichnet war. Bereits vor und zu Beginn seiner Bundeskanzlerschaft setzten sich westliche Medien kritisch mit der Rolle Kurt Georg Kiesingers in der NS-Diktatur auseinander und bewerteten ihn als einen gewöhnlichen Mitläufer ohne jegliche Verstrickung in Verbrechen.

    Da Beate Klarsfeld sich auf Unterstützung aus Ost-Berlin angewiesen sah, kam bei ihrem ganzen Aktionismus die Tatsache einstiger NSDAP-Parteigenossen, die später in der „DDR“ Karriere machen konnten, viel zu kurz. Die ideologische Brille war ihr offenkundig weitaus wichtiger als historische Fakten. So konnte ihr die SED samt ihrer Fortsetzungsorganisationen bis heute die Treue halten.

    Einen ganz großen Wurf nach dem Vorbild der Adolf-Eichmann-Entführung vom Mai 1960 wollte Klarsfeld im März 1971 gegen den ehemaligen Pariser Gestapo-Chef Kurt Lischka landen. Sie behauptete, Lischka „aufgespürt“ zu haben, obwohl seine Anschrift der bundesdeutschen Justiz bekannt war. Letztlich wurde der einstige SS-Obersturmbannführer 1980 vom Landgericht Köln zu einer zehnjährigen Haftstrafe verurteilt. Für den Entführungsversuch Lischkas nach Frankreich wurde das Ehepaar Serge und Beate Klarsfeld zu zwei Monaten Gefängnis abgeurteilt.

    Zusammenfassend kann man festhalten, dass das Bundesverdienstkreuz, ausgegeben von einem Bundespräsidenten mit ebenfalls hochgradig dubioser „DDR“-Vergangenheit, wartet, wenn nur lang genug mit einer staatlichen Feindmacht zusammengearbeitet und Selbstjustiz geübt wird. Derartiger Irrsinn ist in jedem ordentlich funktionierenden Staatswesen undenkbar, doch die politische Klasse der Gutmenschen Deutschlands ist sich für immer neue Stilblüten nie zu schade. Man darf auf noch mehr Wahnwitz gespannt sein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nico Ernst (PRO-NRW)

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