Starbuttys AfD-Austritt

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Joachim Starbatty hat über Facebook sein AfD-Austrittsschreiben veröffentlicht und sorgt damit für Unmut. Nicht der Austritt an sich, sondern die Begründung lässt Fragen aufwerfen.

Austritt Starbatty AfD

So kommentiert G. Pollmann:

Allein aufgrund eines als “untragbar” wahrgenommenen Verlaufs des BPT aus der Partei auszuscheiden, zeugt von fehlender Identifikation mit den unveränderten Zielen der Partei. Oder ist der Austritt nicht vielmehr doch die Reaktion darauf, dass der heißgeliebte “Führer” von der Mehrheit der Basis abgewählt worden ist? Herr Starbatty, erweisen Sie sich als Demokrat und geben Sie Ihr Mandat an die Partei zurück.

Herr Mandalka ergänzt:

Diese Herren die jetzt austreten sind in einem Alter, wo man sich aus der Politik zurückziehen sollte. Sie sind in einem System großgeworden deren Schwächen jetzt zutage treten. Große Teile der Bevölkerung begreifen, dass es so nicht mehr weiter gehen kann, und dass die Politik nicht mehr den Willen der Bevölkerung repräsentiert. Herr Starbatty kann von diesem System nicht loslassen da er in den alten Denkmustern verharrt, daher ist sein Austritt aus der AfD nur eine logische Konsequenz. Herrn Starbatty verlässt die AfD uns auf eigenen Wunsch, wir wünschen Ihm für die verbleibende Zeit alles Gute und danken ihm für die geleistete Arbeit.

Und Herr Steckert fragt:

warum tretet ihr alle aus der Partei aus und macht die Partei kaputt ? Es war doch vieles auf dem richtigen Weg und nun wird alles in Frage gestellt – man könnte meinen, es sei alles inszeniert gewesen….

Alles nur inszeniert? Im Buch “Alternative für Deutschland oder Alternative gegen Deutschland” wurde schon im Mai 2013 (Erscheinungsdatum), also kurz nach der Gründung der AfD, darauf hingewiesen, dass die AfD-Gründuing eine strategische Planung der CDU war. So konnte man Kritiker “eintüten” und die FDP im Zaum halten. Nun aber, so scheint es, ist die Pflicht getan und die ehemaligen Köpfe der AfD verlassen das Schiff. Mitnichten aber ihre Posten und Positionen, für die der Steuierzahler weiter aufkommt.

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