Festerling steht nicht mehr zur Wahl

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Die Oberbürgermeisterwahl wurde zum Achtungserfolg für Tatjana Festerling. Unterstützt von der ehemaligen Strassenbewegung PEGIDA, die nun in der Politik mitmischen wollte. Doch aus dem Achtungserfolg wird ein “Seit-an-Seit” Geschreit mit der politischen Elite. Es erinnert teilweise sehr an die missglückten Versuche von AfD bis Piraten.

Tatjana Festerling zieht sich nun aus dem Rennen um das Oberbürgermeisteramt in Dresden zurück und ruft zur Unterstützung des amtierenden Bürgermeisters Dirk Hilbert (FDP) auf. PEGIDA sei Teil des konservativ-bürgerlichen Lagers und müsse deshalb Opfer bringen, um Rot-Rot-Grün in Dresden zu verhindern, sagte Festerling am Montag der islamkritischen PEGIDA- Kundgebung.

Ob man nun wirklich einen Mann unterstützen solle, der vorgibt unparteiisch regieren zu wollen und sein FDP-Mandat nur hinten anstellt, weil die FDP derzeit kaum als Vertrauensbasis gilt, sei dahingestellt. Viele PEGIDA-Unterstützer werden den Kopf schütteln, dass Festerling und Bachmann nun, überraschend, ins Spiel derer einsteigen wollen, die das Problem, gegen das PEGIDA einst aufstand, zu verantworten haben.

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Durch diesen Aufruf könnte es dem bürgerlichen Dresdner egal sein, durch wen seine Stadt weiterhin ins Nirwana regiert und geleitet wird. Parteifahnen und -farben sind austauschbar. So ist es letztendlich auch egal, ob der nächste OB von CDU, FDP und PEGIDA-Organisatoren oder von Linke,SPD und Grüne getragen wird. Verlieren wird der Sachse. So oder so.

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