Gestern war Deutschland. [ #GwD 28. April 2015]

Kolumne , ,

Ich hab jetzt eine Markierung gemacht. Eine Raute, damit man mich besser wiederfindet. Andere benutzen das Wort „Hashtag“. Ich mag das Wort nicht. Schon meinen Kindern habe ich beigebracht: „Drogen sind nicht gut.“ Und sie halten sich daran. Ich war ein guter Vater. Meine Frau natürlich auch eine gute Mutter. Jetzt ist meine Tochter die gute Mutter, meine Frau die gute Oma, ich der gute Opa. Und dann gibt es auch noch den bald-Schwiegersohn, den guten Vater meines Enkels. Der ist sogar ein guter Neonazi, ein guter Rechtsextremer, weil er heimattreu ist. Genau wie ich.

Und sogar die Frau von der Amadeu-Antonio-Stiftung in Berlin sagt: “Nicht alle Neonazis behandeln ihre Kinder schlecht.“ Das sei ja ganz schwer, weil ja in Deutschland Rechtsextreme bereits in Kindergärten für ihre Ideologie werben. Das würden Linke nieniemalsnie machen. Die haben auch keine Ideologie, nur Haschtage.

Aber zurück zu der Frau. Sie erzählt viel in einem Gespräch mit dem Standart, so würden sich besonders in Meck-Pom viele rechtsextreme Familien ansiedeln, die sich auch noch um ihre Kinder kümmern und sich sozial engagieren, so dass schon Pädagogen deswegen extra geschult werden müssen. Soziales Engagement von Eltern geht ja gar nicht. Man erkenne diese Rechtsextremen auch nicht mehr äußerlich. Auffällig sei es jedoch, wenn sich die Mutter um die Kindeserziehung kümmere und sich für die Elternarbeit einsetze.

So sagt die oben genannte Frau, diese Neonazi_innen würden das Vertrauen der Erzieher erschleichen und dann fragen, ob es notwendig sei, dass an den Wänden Bilder von Ausländerkindern hängen. Oder sie geben ihren Kindern rassistische Bücher mit in den Kindergarten.

Sie mag zu viel fernsehen, denn so etwas kommt in der Realität eher umgekehrt vor. Rot/grüne Linke beeinflussen Kindergartenkinder wo sie gehen und stehen und lassen keine andere Meinung zu, als ihre eigene. Alles andere ist böse und wird bestraft. Es sei aber „Aufgabe der Pädagogen, diesen Kindern ein Fenster offen zu halten, sodass sie eines Tages aussteigen können aus der rechten Szene“. Zur Erinnerung: wir reden von Kindergartenkindern.

Die Kinder sollen eine Vielfalt und einen demokratischen Alltag erleben – in dem Meinungen Andersdenkender nicht erwünscht sind – , indem ihnen respektvoll begegnet wird – was anscheinend in Nazifamilien nicht der Fall ist. Aber „nicht alle Neonazis behandeln ihre Kinder schlecht. .. Auch Neonazis haben gelernt, dass es ihre Kinder nicht zu Führungspersönlichkeiten befähigt, wenn sie ihnen gegenüber gewalttätig sind.“
Tut mir leid, diese Aussage dieser Frau ist einfach abartig. Als wenn heimattreue Deutsche grundsätzlich ihren Kindern gegenüber gewalttätig wären.

Jetzt nehmen wir als Gegenstück mal nicht die Roten, sondern solche von der grünen Fraktion. Was tun diese Menschen Kindern an, wenn sie Sex mit Kindern erlauben wollen? Wenn sie perverse Bücher über Kindergartenkinder schreiben? Sie zerstören das Leben von Kindern. Die Seele.
Un in einer Schule droht Patrick R. (Grüner Politiker) den Schülern mit Gewalt, sollte eine Diskussion über Flüchtlingspolitik nicht so ablaufen wie er es sich wünscht,

Es geht hier um ein Gymnasium in Bargteheide, wo ein Schwarzer, Neger darf man ja nicht sagen, von der AfD zu einer Diskussionsrunde über Flüchtlingspolitik eingeladen war. Ein Nazi. Das geht natürlich gar nicht. Um die Sicherheit der Schüler zu gewährleisten, wurde die Veranstaltung abgesagt (lesen Sie hierzu auch die aktuelle Ausgabe des Preussischen Anzeigers).Das ist die rot/grüne Kuschel-Pädagogik. Aber die Rechtsextremen erziehen ihre Kinder zu Monstern.

Da kann man sich nur aufregen. Und wäre ich ein Rot/Grüner, würde ich jetzt einen Haschtag einlegen zu Beruhigung. Aber ich tu es nicht. Ich bin ein gutes Vorbild. Ein guter Vater. Ein guter Opa. Und ein guter Rechtsextremer. Die Raute bleibt aber. Auch in der ersten Liga.

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