Junge Muslime als Zeugen Jehovas in Dresden aktiv

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Die staatstreuen Medien der BRD feiern junge Muslime der Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya. Dies ist die Jugendorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat. Gefeiert wird, dass jene Jugendliche seit gestern in Dresden aktiv sind. Sie  möchten mit allen interessierten Dresdnern über ihre Auffassung vom Islam reden. Also Vorurteile abbauen.

Gleichzeitig wird dem Leser suggeriert, dass man damit Angela Merkels Idee aufgreife. Die Idee der Bundeskanzlerin: Man hätte Aufklärungsarbeit zu leisten und  Ängste, die auch PEGIDA-Demonstranten haben, im Dialog zu beseitigen.

Fast kaum zu erfahren ist, dass es sich bei den Ahmadiyya Muslim Jamaat um eine relativ kleine Splittergruppe innerhalb des Islams handelt, die in EU-Europa von den Behörden als zumeist integriert eingestuft wird. Es sind also, überspitzt gesagt, vielleicht die Zeugen Jehovas unter den Muslimen – ohne beide Glaubensgemeinschaften an dieser Stelle zu vergleichen. Der Unterschied liegt nämlich nicht nur in der Religion und der Auslegung. Sondern auch darin, dass die Zeugen entweder still an Plätzen mit dem Wachtum harren oder von Tür zu Tür tingeln. Die jungen Muslime in Dresden jedoch sind weder still noch hausieren sie. Dafür aber gibt es viele wohlwollende Berichte in den staatsnahen Medien.

Man stelle sich vor die Zeugen würden dies in islamischen Staaten veranstalten …

Die Medienpräsenz überrascht allerdings nicht. Ebenso nicht die nicht vorhandene Frage, wo denn die Muslime der Ahmadiyya Muslim Jamaat waren, als Köpfe abgeschnitten, Christen verjagt wurden. Zumindest berichtete kein BRD-Presseorgan davon, dass man Lichterketten im Andenken der Gefallenen oder aber einen Friedensaufruf arrangierte. Aber das taten die Zeugen Jehovas und andere christliche Organisationen, wie die EKD oder die katholische Kirche ebenso wenig.

Bleibt die Frage nach dem “Warum”, dem Ziel der Majlis Khuddam-ul-Ahmadiyya. Die Antwort wird jeder Bürger selbst finden müssen…

2 thoughts on “Junge Muslime als Zeugen Jehovas in Dresden aktiv”

  1. Wir machen die Aktion um zum Einen die durch Massenmedien verursachte Schieflage, was das Bild des Islam anbelangt, zu korrigieren und zum Anderen aufzuklären, dass das was extreme Gruppen heute im Namen des Islam machen, oftmals wenig mit dem Islam zu tun hat. Natürlich sind wir in den muslimischen Ländern aktiv. Aber als Bürger Deutschland ist es unsere Pflicht die Aufklärung auch hier durchzuführen. Es sind viele Freundschaften entstanden, auch mit Pegida Anhängern, die genau dieses extreme Bild des Islam komplett abgelehnt haben, was auch verständlich ist. Der Islam fordert sogar mehr: Es sagt, wenn wir z.B. in Deutschland leben, hier Frieden haben und zu unserem Schöpfer beten können, dann haben wir uns auch komplett loyal gegenüber dem Staat zu verhalten, also jegliche Form von Heuchelei oder die Bildung eines Staat im Staat ist religiös verboten – Wenn Umstände sind, die nicht gerecht sind, dann hat man entweder die Pflicht über demokratische Wege auf Gerechtigkeit aufmerksam zu machen oder das Land zu verlassen. Genauso auch Probleme in der Gesellschaft, es ist unsere Pflicht diese zu erkennen und an vorderster Front mitzuhelfen diese zu lösen. Eine aufrichtige Loyalität kann nur gelebt werden, wenn man eine aufrichtige Beziehung mit seinem Schöpfer pflegt, denn dann kann man seine moralischen Handlungen um ein vielfaches erweitern und verbessern. Für Hass, Gewalt und Terror ist da kein Platz in der spirituellen Beziehung zwischen Menschn & Gott. Ich lade alle Interessierte, die sich ein genaueres Bild machen möchten, gerne am SA zum Stand in Dresden ein.

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