#Freethenippel statt BILD?

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Bild Dir deine Meinung – und zeig Nippel.

Das Mädchen von Seite 3 ist längst tabu. Immerhin gab es in grauen Vorzeiten, als Internet noch mit BTX verwandt war, eine Kampagne gegen das Mädchen von Seite 3, der sich die BILD-Zeitung einst beugte. Heute sind die blanken Mädchen zumindest bei BILD-Online wieder dabei. Macht auch nichts. Merkels #Neuland hat da schlimmere, bessere – je nach Anwendungsgebiet und Alter – Seiten zu bieten.

Da passt es gut, wenn nun auch die ersten Zeitungsläden auf den Verkauf der BILD-Zeitung verzichten. Sie haben das Recht dazu, genauso wie Wirte Nichtraucher oder Raucher vor die Tür setzen dürften … gäbe es da nicht ein Gesetz. Ersteres ist gesetzlos, aber nicht illegal. So kann man die Macher der Aktion nur loben! Würde der Axel Springer Verlag sich hier hinter der freien Meinungsäußerung hervorwagen, wäre dies, zumindest nach noch geltendem Recht, ebenso einfach von der Hand zu weisen. Der Ladeninhaber entscheidet was geführt (und verkauft) wird. Sonst keiner. Außer manchmal die AntiFa, die Läden zu Kleinholz macht, wenn sie offen zeigen, dass man die Meinungsfindung der Käufer fördert. In jenen Läden fand man einst im Regal die National-Zeitung, die Junge Freiheit, Zuerst!, die PAZ neben Taz, Jungle World und so weiter. Heute sind diese Produkte, wie auch der Preußische Anzeiger “Bückware. Heisst sie liegen unter dem Ladentisch, der Kaufwillige muss erst danach fragen …

Doch das tut er selten, gibt es doch (fast) alles im Netz. Und nun auch

TITTEN!Titten-FreetheNipple

Echte Titten, meist paarweise auftretende Brüste. Und das nicht im Pornokanal neben an und nicht bei der nun immer seltener angebotenen BILD. Sondern auf Twitter, Facebook und andere amerikanische Netzwerke. Hashtag FreetheNippel – und die Frauen zeigen was sie haben!

Dabei ist der Ursprung diesmal nicht amerikanisch. Die Isländische Studentin Adda Smaradottir erklärte den letzten Donnerstag als “Free The Nipple Day”. Sie postete ein “oben ohne” Bild von sich, bekam negative Kommentare und löschte es wieder. So sehen Weltrevolutionen aus. Denn jetzt unterstützen Frauen auf der ganzen Welt die 17-jährige Studentin aus Island – mit dem Hashtag #FreeTheNipple wird zur Solidarität aufgerufen und Titten gezeigt.

Da darf man sich die Mädels von Seite 3 doch irgendwie herbei sehnen. Wenn möglich in einem Printmedium, das sich ansonsten zur Meinungsfreiheit bekennt. Doch die Macher des PAs werden sich ebenso, wie die Diekmanns dieser Welt sträuben. Alles gute ist wohl nie zusammen…

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