deutsche Globalisierung: 500.000 Zuwanderer pro Jahr sind erwünscht

Deutschland, Euro & Finanzen, Medien , ,

Die Bertelsmann-Stiftung lies errechnen, dass Deutschland 500.000 Zuwanderer im Jahr benötigt, um den Arbeitsmarkt zu sichern. Das sei natürlich positiv gemeint und denn gut 500.000 Netto-Zuwanderer seien nötig um die Zahl der arbeitsfähigen Menschen hierzulande konstant zu halten. Übersetzt: Deutschland hat zu viele Rentner – und zu viele Menschen kehren der BRD den Rücken.

Jene Auswanderer haben ihre Gründe. Ursachen also, die die Bertelsmann Stiftung in ihrer Rechnung nicht nachfragt oder nachgeht. Auch auf die Idee jungen und älteren Arbeitssuchenden die Chance zu erleichtern, einem Beruf; wenn nicht gar ihrer Berufung – statt eines Jobs-; nachzugehen, fällt unter den Tisch. Viel wichtiger, weil politisch korrekter: Deutschland braucht Einwanderer – aus allen Herren Ländern. Denn der Zustrom aus EU-Staaten werde sich in den nächsten Jahren verringern.

Vor allem Ostdeutschland ist nach den Berechnungen auf viele Zuwanderer angewiesen. Dort schlägt der demografische Wandel am stärksten zu. Bis zum Jahr 2050 wird die Zahl der Erwerbspersonen zwischen Elbe und Oder um vier Millionen auf 5,3 Millionen schrumpfen. Und das trotz Rentenaltererhöhung und Netto-Rentenkürzungen …

Die Stiftung unterstützt daher ein stärkeres Anwerben von sogenannter Drittstaaten – und erwartet damit die Lösung aller Probleme.

Dabei ist es globalwirtschaftlich gesehen schlichtweg richtig: der Deutsche als Arbeitskraft ist ebenso wichtig wie ein Pole, ein Japaner, ein Sudaner, ein … . Er ist nämlich eigentlich nichts wert. Hier zählen nur die nackten Zahlen, die man den Aktionären vorbeten kann. Dabei könnte ein Arbeitnehmer mit hohen Anforderungen und hoher Bildung; wie eben der Deutsche, der Norweger, der Kanadier usw usf.; nur stören. Stören, weil er die Kraft hätte, das Ungleichgewicht zu seinen Gunsten zu ändern. Stören, weil er nachdenken und hinterfragen könnte.

Doch auch dies vergeht, dank Tagesschau und Berlin Tag und Nacht, die vergeht dank Bild – bis auch der letzte Denkende vor der Gefahr von Zombies gebannt ist. Letztere suchen schliesslich Hirn – und davon ist kaum mehr etwas übrig, dank sensationeller und immerwährender Dummbeschallung.

Das gefällt auch den Leitmedien dieser Zeit. Und so kommt kein Widerspruch, keine Mahnung. Die Mischung der Völker auf allen Kontingenten ist der Imperialismus pur. Da stört eigene Kultur nur, es lebe die Globalisierung … eine nicht vorhandene Kultur für alle und jeden; für immer.

Dann funktioniert es auch, dass die Aktien und DAX-Werte nach oben springen, während noch mehr Männer und Frauen in Armut dahinvegetieren. Das ist das Ziel, der von der Wirtschaft kontrollierten Politik. Deshalb unterstützen auch parteinahe Stiftungen solche sinnlosen Studien, wie eben die oben angeführte.

One thought on “deutsche Globalisierung: 500.000 Zuwanderer pro Jahr sind erwünscht”

Kommentar verfassen