Und noch eine Morddrohung

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Bombendrohungen, Bahnausfälle, Steuergeldverschwendungen, Schulausfall… LEGIDA ist jetzt erneut an Morddrohungen schuld und hat die Schnauze voll:

Wie erbärmlich! Was wollen sie uns noch alles in die Schuhe schieben? Es reicht!

Die Liste der Politiker, die durch heimattreue Bürgerbewegungen angeblich Morddrohungen erhalten, wird immer länger.
Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) hat laut MoPo 30 Morddrohungen erthalten, seit es LEGIDA gibt. Somit steht er in der Ahnenreihe mit Markus Nierth, Petra Pau und noch vielen anderen, die laut Medien in den kommenden Wochen Morddrohungen von Protestlern erhalten gehabt haben wollen werden. Oder so ähnlich.
Die Morddrohungen seien per Brief, Ansichtskarte oder Facebook gekommen. Ein solches Ausmaß hätte Jung noch nicht erlebt. Vielleicht wären es ohne Facebook nur ein Brief und eine Postkarte gewesen? Eine echte Morddrohung, wie sie von Antideutschen vorgenommen wird, z.B. mit einer scharfen Patrone, wird nicht erwähnt.
Doch Jung lässt sich auch im Angesicht des Todes nicht beirren, der Zusammenhang mit LEGIDA sei für ihn eindeutig:

Es ist offensichtlich salonfähig geworden, sich von rechtsaußen mit Dingen zu äußern, die man früher nicht mal hinter vorgehaltener Hand am Stammtisch gesagt hätte.

Ja, langsam fängt das Volk an sich zumindest verbal zu wehren, auf der Straße und nicht im Hinterzimmer. Aber kein Wunder. Früher wären die Politiker mit ihrem Volk nicht so umgesprungen. Zumindest in der freisten Demokratie, die es jemals auf deutschem Boden gab nicht. Früher hatten Politiker noch ein Fünkchen Respekt vor dem Willen des Volkes. Früher handelten sie zumindest manchmal zum Wohle des Volkes.
Aber das war alles früher.
Es ist das Volk, welches die Schnauze voll hat, doch es wird alles in die „rechte Ecke” geschoben:

Weil sich solche Fälle mutmaßlich rechtsextremer Täter vor dem Hintergrund der Asyldebatte häufen, greift das Innenministerium durch.

All diese Fälle sollen nun im Operativen Abwehrzentrum (OAZ) gebündelt werden, denn auch Bautzens Landrat Michael Harig (CDU) sowie der OB Klaus-Peter Hanke (Pirna) und Roland Dantz (Kamenz) sollen betroffen sein. Das bedeutet: Noch mehr Überwachung, noch mehr Verbote, noch mehr Einschränkungen…
Aber solche Vorfälle seien nicht akzeptabel und man werde die Täter mit aller Härte verfolgen, so wird gesagt.
Dies möchte man zu gerne auch einmal von Verfolgungen solcher Taten hören, wenn sie aus der roten Ecke stammen. Doch dort kommt meist nur heiße Luft heraus.

2 thoughts on “Und noch eine Morddrohung”

  1. Das ist aber komisch – liegt es vielleicht daran, daß dieser Herr Jung Politik GEGEN die Bürger und nicht MIT den Bürgern macht ? Oder liegt es daran, daß sich dieser Herr Jung als Schutzpatron für die deutschfeindliche Antifa aufspielt ? Oder kann es sein, daß er sich diese angeblichen Drohnungen aus den Fingern genuckelt hat um LEGIDA zu verbieten ? Das ist doch sein Wunschtraum… Merkwürdig nur, daß es keine Beweise gibt, nicht eine einzige dieser angeblichen Drohnungen wurde irgendwo gezeigt.

    Wie auch immer – UNSER Bürgermeister hat zweimal im Monat öffentliche Sprechstunde im Cafe am Markt ( Brandis ) jeweils immer nachmittags. Natürlich ohne Polizeischutz. Das einzige, was unserem Bürgermeister passieren kann, ist daß mal jemand ein Bierchen ausgibt.

  2. Ich denke da genau so wie mein Vor-Kommentator . Bei einem geplanten Anschlag würde man seine Zielperson nicht vorher warnen. Da macht man Nägel mit Köpfen und keine halben Sachen. Wenn ein Bürgermeister so verhaßt ist, wie der aus Leipzig dann liegt es mit Sicherheit nicht an den Bürgern. Dieser Jung scheint ja die Kriminellen geradezu zu liebkosen.

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