Ohne Moos nix los!


Sächsischer CDU-Landtagsabgeordneter auf dem rechten Weg

Sebastian Fischer, Landtagsabgeordneter der CDU in Sachsen, bekennt sich als Neonazi* könnte man denken. Zumindest scheint er PEGIDA-Anhänger zu sein. Aber dies ist ja das gleiche.
Enttäuscht vom Vortragen des Lied der Deutschen schrieb er nach der letzten PEGIDA auf Twitter:
fischer

Laut Zeit Online möchte er bei der nächsten PEGIDA als Redner auftreten:

“Habe angeboten, öffentlich zu sprechen und stehe dazu. Pegida bekommt aber wohl gerade kalte Füße! Wäre schade drum.”

Fischer lobte bereits in der letzten Zeit die Räumung des Asylantenzeltlagers in Dresden und die Idee zur Unterbringung von Flüchtlingen in der ehemaligen JVA Meißen.
Er organisierte zudem eine Diskussionsrunde zum Thema PEGIDA unter dem Motto: “Lügenpresse, Volksverräter, Asylbetrüger”.
Die Linke und die Grünen geben sich notorisch empört:

“Fischer lässt alle Hemmungen fallen”, sagte der Landes- und Fraktionschef der Linkspartei, Rico Gebhardt, dem Tagesspiegel. Fischers Aktivitäten, nicht nur in Sachen Pegida, “passen aber in das Bild einer rechtsoffenen, sächsischen CDU”, der die “Nöte von ,besorgten Bürgern’ wichtiger sind als der Schutz derer, die sich von denen bedroht fühlen müssen. […}Diesen Amoklauf […] muss die CDU […]stoppen.

Der Parlamentsgeschäftsführer der Grünen Lippmann nennt Fischer einen “nach rechts blinkenden” Politiker. Andere neigen dazu, ihn als aufrichtig zu bezeichnen. Wieder andere als Nazi.

*Selbstverständlich ist er Demokrat. Aber er ist nicht “links”. Und wer nicht “links” ist, der ist Nazi.

One comment on “Sächsischer CDU-Landtagsabgeordneter auf dem rechten Weg

Kommentar verfassen

Bitte "Daumen drücken"

Mit einem Klick geht es weiter: zeigen Sie was Sie sehen - oder warten Sie wenige Sekunden, um weiterlesen zu können. Vielen Dank!


||Nach oben||||Zur Starseite||||Impressum||

Copyright © 2016 Das Copyright dieser Seite liegt, wenn nicht anders vermerkt, bei Romowe - Beiträge stellen ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.