Dürfen Schwarze wieder schwarz sein?

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In der deutschen politisch-korrekten  Sprache gibt es weder den Ausdruck Neger noch Schwarzer. Allerhöchstens irgendetwas mit pigmentiert, dunkelhäutig. Doch wenn es gegen den weissen Mann geht, dann darf man diese Regel vergessen. Meinen zumindest der FOCUS, der Bayerwald Bote und diverse andere …

In der Waldbahn von Zwiesel nach Bodenmais in Bayern kontrolliert ein Schaffner einen Schwarzen. Die Unterschrift auf dem Tagesticket gefällt ihm nicht. Er fordert ihn auf, auszusteigen. Der Fahrgast sieht das nicht ein, da schmeißt der Schaffner ihn gewaltsam raus. (Quelle Focus)

Der Schaffner sieht ein Schwarzen und will ihn belangen? Voll der Rassist – oder?

Laut Länderbahn hatte der Fahrgast ein Waldbahn-Tagesticket zum Preis von 7,50 Euro. Das Ticket muss mit dem Vor- und Nachnamen versehen sein. Der Fahrgast hatte seine Fahrkarte “erkennbar unleserlich” beschriftet, wie Länderbahn-Sprecherin Christine Hecht mitteilt. (Quelle Bayerwald Bote)

Also hatte der Schaffner doch irgendwie recht, wenn der Fahrschein “erkennbar unleserlich” ausgefüllt wurde. Natürlich nicht! Denn, so der Bayerwald Bote weiter:

Richtig wäre es gewesen, ein erhöhtes Beförderungsentgelt zu erheben, letzte Konsequenz wäre gewesen, die Bundespolizei zu verständigen. “Bedauerlicherweise wurden diese Vorgaben nicht eingehalten”, so die Länderbahn.

Doch lesen wir einmal was, nach dem Boten, geschehen sein soll:

. Erst habe es eine normale Unterhaltung zwischen dem Kontrolleur und dem Schwarzen gegeben, “und dann hat er irgendwas gesagt, dass das Ticket nicht richtig unterschrieben ist”, so der Schüler.

“Don’t touch me – fassen Sie mich nicht an”, sagt der Kontrollierte – möglicherweise ein Asylbewerber aus der Bodenmaiser Unterkunft – noch, aber der Kontrolleur greift rigoros zu, zerrt ihn aus der Sitzreihe, zwei Männer kommen hinzu. Einer ist angeblich der Triebwagenführer, der andere ein Mitfahrer. Gemeinsam zerren, schieben und schubsen die drei Männer den Farbigen Richtung Ausgang, drängen ihn auf den Bahnsteig.

Und das Video dazu, das ein Schüler per Smartphone-Kamera festhielt:

Nun könnte man meinen, alles nicht so schlimm. Doch wir sind in der BRD. Und ein Bediensteter mit “Hausrecht” hat einen Betrüger verwiesen und schliesslich rausgeworfen. Dabei erschwerend, es war ein Schwarzer, wie der Focus schreibt, ein Asylant aus Somalia. So dass nun die Bundespolizei ermittelt. Natürlich gegen den Schaffner:

“Am Mittwoch ist eine Anzeige des Sozialbetreuers des betroffenen Mannes eingegangen. Wir ermitteln wegen des Verdachts der Körperverletzung, Beleidigung und Nötigung”

SchwarzfahrerNun kann man hoffen, dass die Systempresse schnellstmöglich das Wort “Schwarzer” durch “zukünftiger Neubürger der Bundesrepublik Deutschland mit Sonderrechten” ersetzt. Dann ist politisch alles wieder in bester Ordnung… Denn immerhin, ein Fahrgast mit ungültigem Fahrschein ist zwar ein Schwarzfahrer und ihm wird im ungünstigstem Falle der Transportwunsch untersagt, vor Gericht eine Strafe ausgesprochen; aber er ist kein Schwarzer. Höchstens überpigmentiert. Und ist er eben das, so darf er auch – Wortwitz – als schwarzer fahren, basta!

 

2 thoughts on “Dürfen Schwarze wieder schwarz sein?”

  1. Das halte ich für voll kommender Blödsinn das der Schaffner den Herren aus der Bahn schmeißt nur weil er schwarz ist.

    Wenn die Person nicht seinen Namen mit normaler Block Schrift nicht richtig schreiben kann soll er nochmal zur schule vielleicht und schreiben lernen.

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