Der Berliner Umbenennungswahn geht weiter

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Vor kurzem las ich zufällig auf der Webseite der BZ dass die “Turnvater Jahn Grundschule” nun aus Gründen der politischen Korrektheit umbenannt werden soll.


Die BZ fragte sich auch, warum die Schule umbenannt wird. Der Autor des Artikels, Herr Gunnar Schupelius scheint die Umbenennung genau wie ich für eine blöde Idee zu halten. Dazu muss gesagt werden, dass Herr Schupelius in dem Mainstreamblatt BZ einer der wenigen anständigen Autoren ist. Seinen Job hat er vermutlich nur deshalb im Zuge politisch korrekter Umerziehung (die auch vor der BZ nicht Halt macht, die ich deswegen auch nicht mehr kaufe, sondern höchstens im Internet lese) nur deshalb noch nicht verloren, weil das die BZ zum einen Leser kosten würde und die Zeitung zum anderen ja versucht “Meinungsvielfalt” vorzutäuschen. Aber wie auch immer. Es soll hier nicht um Herrn Schupelius gehen, auch wenn dieser meine Bewunderung verdient, dass er trotz Antifaangriffen auf ihn nicht den Mund hält. Also nun einige Dinge über den Umbenennungswahn der BRD und besonders den in Berlin, mit dem ich mich schon letztes Jahr beschäftigte. Damals wurde unter anderem die Einemstraße zur Hälfte umbenannt. Und nun ist der Jahn dran. Die Schule, die übrigens in einer Straße liegt, die nach einem Kommunisten benannt wurde, der mit Ernst Thälmann versucht hat die Weimarer Republik in eine Sowjetunion 2.0 zu verwandeln, soll umbenannt werden weil Jahn nicht mehr zeitgemäß sei, weil er den Schülern zu schwer vermittelbar sei, weil er ein Nationalist gewesen ist. Also aus den üblichen fadenscheinigen Gründen, die sich politisch korrekte Gutmenschen einfallen lassen. Dabei darf man in Deutschland heutzutage fast alles.

-Man darf, wie Daniel Cohan-Bandit, in einem Buch schreiben wie man Sex mit Kindern hatte und dann als Grüner Europaabgeordneter sein.

-Man darf sich, wie Sebastian Edathy, Kinderpornos ansehen, und kommt mit einer Geldstrafe davon.

-Man darf die Legalisierung von Drogen, Inzest und Sex mit Kindern fordern und trotzdem im Bundestag und in den Landtagen sitzen, ohne einen Verbotsantrag zu fürchten, so wie die gesamte Partei “Die Grünen”.

-Man darf als Experte im Fall “Einemstraße” auftreten, wie Rüdiger Lautmann, obwohl man ein Buch mit dem Titel “Die Lust am Kind” geschrieben hat (in dem Pädophilie verharmlost wird) und Mitglied bei den “SchwuP” (SCHWUle und Päderasten) war.

-Man darf sogar ein Unterstützer der Nazis sein und gemeinsam mit seiner Frau Selbstmord begehen, um den Untergang des 3. Reiches nicht miterleben zu müssen; trotzdem bleibt ein Kiez nach einem benannt. Und es folgt die Schulbenennung!

Ein ekelhafter Sauhaufen. Aber das ist nur meine persönliche Meinung; Mainstreammedien und Politiker scheinen kein Problem damit zu haben; bis auf wenige Ausnahmen. So schreibt Gunnar Schupelius in seinem BZ-Artikel am Ende:

“Die Schule nimmt nun den Namen Bötzows an, denn mit dem Bötzow-Kiez verbinde man eine „freundliche und offene Wohnumgebung“. Nach dem Bierbrauer Julius Bötzow ist das Viertel benannt. Dessen Sohn Hermann war ein höriger Nazi, seine Frau Ruth eine große Verehrerin Adolf Hitlers. Das Unternehmerpaar nahm sich 1945 gemeinsam das Leben, aus Angst vor einer Zukunft ohne „Drittes Reich“. Den Namen Bötzow kann man also tatsächlich als vorbelastet bezeichnen. Den Namen Friedrich Ludwig Jahns hingegen nur dann, wenn man die Geschichte nicht verstanden hat.”

Also bekommen wir bald eine Schule mit Nazinamen in einer nach einem Kommunisten benannten Straße. Toll. Na ja…, das die Nazis ebenso links waren wie die Kommunisten ist mir ja schon lange bekannt. Aber kommen wir doch noch einmal dazu was man in Deutschland darf. Man darf z.B.:

-Wie Günther Jauch Sätze sagen, wie: “Früher konnte man ja bei der alten Sowjetunion mal die Hoffnung haben, dass sich Probleme bei den Herrschenden oder bei der sowjetischen Politik biologisch erledigen. Putin ist vergleichsweise jung, dynamisch. Bisher hatte man den Eindruck, er sitzt auch fest im Sattel. Wird er uns Frau Mikich aus ihrer Sicht doch noch länger eher als zwangsläufiger Partner und mit am Verhandlungstisch erhalten bleiben?”

Tja…, offensichtlich ist es völlig in Ordnung Politikern fremder Länder öffentlich im Fernsehen den Tod zu wünschen. Täte ich sagen, was ich z.B. Andrea Nahles, Monika Herrmann usw wünsche, käme ich in den Knast! Aber Jauch darf das. Übrigens zum Thema “dürfen”. Sigmar Gabriel hat gesagt:

“Es gibt in Deutschland ein Recht darauf Rechts oder Deutschnational zu sein.”

Damit hat der Mann ausnahmsweise recht. Das gibt es tatsächlich. Und wenn Turnvater Jahn Deutschnational war, dann war das damals wie heute sein gutes Recht. Und ich finde es dumm und weltfremd eine Schule die nach dem Erfinder des Turnens wie wir es heute kennen, umzubenennen, nur weil man angeblich nicht in der Lage ist den Schülern den Namen “Jahn” zu vermitteln. Ganz abgesehen mal davon, dass ich, der ich ja auch zur Grundschule gegangen bin, die Erfahrung gemacht habe, dass es den Schülern meistens völlig egal ist wie ihre Schule nun heißt; hingehen will fast keiner von ihnen und der beliebteste Schulsport bleibt sowieso das Schwänzen. Kein Wunder, denn wenn ich an den geschichtsrevisionistsichen Umbenennungsquatsch denke, kann ich mir gut vorstellen was für Lehrer und was für eine Rektorin dort zu Gange sind. Und die Unterrichtsmethoden kann man sich da auch denken; sie dürften ähnlich sein wie im Rest Berlins, womit der Grund für den beliebten Sport “Schwänzen” auch klar ist.

Ich jedenfalls werde Herrn Jahn und seinen Namen in Ehren halten. Und durch Artikel wie diesen ist ihm seine Unvergessenheit sicher, womit die Rektorin Frau Dellas ihr Ziel Herrn Jahns Andenken auszulöschen, voll verfehlt hat.

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