Dresden: Flüchtlinge fordern schöner Wohnen

Allgemein, Deutschland

Einige Dutzend Flüchtlinge scheinen mit der westlichen Zivilisation nicht klar zu kommen. Sie wollen Leben wie in der Heimat und bauten kurzerhand auf einem Dresdner Platz ein Zeltlager auf. Doch Mittwoch kommt die Müllabfuhr.

Nach einer Demonstration am Sonntag besetzten etwa 100 Flüchtlinge spontan ohne Hilfe von Initiativen oder Vereinen den Theaterplatz in Dresden und bauten Zelte zum übernachten auf. Dixiklos und Strom von der Semperoper waren für das Zeltlager schnell herbeigeschafft. Um die logistische Versorgung, beispielsweise durch Decken und Isomatten, kümmerten sich ausschließlich Privatpersonen.
Die Asylanten nennen ihre Nichtorganisation „Geflüchtetenkampf Dresden”. Einen Monat wollen sie bleiben, so meldeten sie es am Abend bei der Polizei an, nachdem sie es auf einer selbst veranstalteten Pressekonferenz erklärten. Man wolle die gleichen Rechte wie die Deutschen. Sie fordern nicht nur eigene Wohnungen auf Staatskosten sondern auch Arbeit. Und selbstverständlich Sprachkurse, gaben sie auf der Pressekonferenz bekannt. Es gäbe immer wieder  Schwierigkeiten mit der Ausländerbehörde und Gerichten, was selbstverständlich nur an mangelnden Sprachkenntnissen liegt.
Die Stadt Dresden möchte dieses Wintermärchen aber beenden.
Das Ordnungsamt entschied, dass der Platz bis zum Montagabend, 20 Uhr, hätte geräumt sein müssen. Die Flüchtlinge dürfen zwar bis zum 25. März auf dem Platz protestieren, der Einsatz und die Verwendung von Zelten, zeltartigen Aufbauten, Überdachungen, Dixi-Toiletten und Sitzgelegenheiten seien jedoch zukünftig untersagt, heißt es in einer Auflage. Dies sei nicht vom Versammlungsgesetz umfasst. Auch weitere Übernachtungen seien zukünftig verboten.
Natürlich wollen die Asylanten sich nicht daran halten, sie wollen Widerspruch einlegen: „Wir werden hier nicht abbauen! Unser Leben ist gefährdet, wenn wir unser Camp aufgeben müssen.”
Auch die nicht aus Organisationen stammenden Unterstützer rufen übers Netz Verstärkung: „Leute, wir brauchen euch morgen in der Frühstückszeit. Je mehr wir sind, wenn das Ordnungsamt kommt, desto besser ist es!“
Bis Mittwoch dürfen die Asylanten und ihre unorganisierten Unterstützer jedoch noch ihren Rausch ausschlafen. Dann muss weiter-geflüchtet werden: der Platz soll von der Polizei geräumt werden.
Die „Linken Aktivisten” hätten gewonnen, schreibt MOPO24 zum Fristaufschub.

Quellen: MOPO24, SZ

5 thoughts on “Dresden: Flüchtlinge fordern schöner Wohnen”

  1. Das kann ja was werden wenn die Asylanten Verstärkung rufen.

    Ich glaube das wird dann Eskalieren.

    Das die Asylanten Sprachkurse wollen und Arbeit wollen (anstatt Geld und bezahlte Wohnungen ohne Auflagen) kann ich eigentlich nicht glauben, aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

    Ich kann nicht verstehen das warum man sich nicht in seiner eigenen (bezahlten Wohnung vom Staat) Wohnung nicht sich nicht ein richten kann wie es einem gefällt.

    Aber anstatt auf die obere Idee zu kommen müssen sie den Theater Platzt von Dresden vertrecken und komplett für die Menschheit sperren.

    Wenn sie genau so viel rechte haben wollen wie wir Deutschen sollten sie sich an die Gesetze halten und Respektvoll mit allen Menschen umgehen.

    Aber ich bin froh das nicht alle Ausländer so sind.

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