Ohne Moos nix los!


PEGIDA ist kontraproduktiv

Nach Ansicht der Bundesagentur für Arbeit (BA) seien die *GIDAs in Deutschland für das Werben um Fachkräfte aus dem Ausland kontraproduktiv. Die erhoffte Zuwanderung würde dadurch erschwert.

So sei in Vietnam oder Indonesien das Zuwanderungsrecht der BRD nahezu unbekannt. Die Menschen dort gingen davon aus, dass Deutschland keine Zuwanderung will. In Spanien eröffnete der Bundesagentur für Arbeit-Vorstand Raimund Becker ein deutsches “Welcome Center” – und wurde, nach eigener Aussage, auf die PEGIDA – Bewegung angesprochen.

BA-Chef Becker sagt- PA fragtBei der ZEIT lässt sich Becker zitieren:

Aufgrund des demografischen Wandels sei das Anwerben ausländischer Fachkräfte unerlässlich, sagte Becker. Die Deutschen würden weniger, dafür werde Deutschland bunter. In neun deutschen Städten, darunter Dresden, gäbe es bereits Modellprojekte, um auch Asylbewerber möglichst schnell in eine Beschäftigung zu bringen.

Man darf den zitierten Abschnitt öfter lesen und diese Aussage in Frage stellen.

Ist es nicht so, dass die deutsche Familien- und Sozialpolitik alles daran setzte, dass dieser demographische Wandel eintrat. Holt Deutschland wirklich Fachkräfte oder Hilfskräfte und Sozialschmarotzer ins System, von denen wir selbst schon (zu) viele haben? Egal ob Inländer oder neu hinzugezogene. Ist es nicht eine Bankrotterklärung, wenn es heisst, “Die Deutschen würden weniger, dafür werde Deutschland bunter.”? Und wo bleiben die Modellprojekte, die Einheimische in Lohn und Brot bringt, die Inländer eine gute und bessere Bildung ermöglicht?

Fragen, die weder die Politelite, die Wirtschaft oder das angegliederte System der Bundesagentur für Arbeit beantworten kann. Weil sie diese Fragen nicht stellen, weil sie dies nicht interessiert.

Fragen jedoch, die jeder Leser sich und seinem Umkreis stellen sollte.

2 comments on “PEGIDA ist kontraproduktiv
  1. Es ist doch nicht schlimm, wenn die Bevölkerungszahl schrumpft. Warum sollte man die entstehenden Lücken mit Ausländern auffüllen? Die Schweiz und Norwegen, um nur zwei Beispiele zu nennen, haben bedeutend weniger Menschen, sind aber trotzdem vom Lebensstandard den Deutschen überlegen.
    Deutsche Firmen, die mehr produzieren wollen und dafür hier nicht genug Mitarbeiter finden, können doch ins Ausland gehen und dort produzieren, wo die vielen Fachkräfte zur Zeit arbeitssuchend rumhängen. Denn für die weniger werdenden Menschen in Deutschland müßte ja ohnehin weniger produziert werden. Die Menschen werden also nur gebraucht, um für das Ausland Waren und Dienstleistungen zu herzustellen. Warum dann also nicht gleich dort, wo auch die Fachkräfte dafür vorhanden sind?

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