Hochzeitsgenehmigung in Deutschland

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Die Bundesrepublik Deutschland versteht sich als freies Land – mit Vordenkertum. Andernorts werden Kinder zwangsverheiratet, hier will ein Möchtegernamt bestimmen, ob man heiraten darf! Klingt wie … ist aber real:

Frage: Mit welcher Begründung will das Jobcenter Ihnen verbieten, zu heiraten?
Ein konkretes Heirats-Verbot hat das Jobcenter nicht ausgesprochen. Aber es wurde von den Leistungssachbearbeitern über eine Hochzeitsgenehmigung gesprochen, die erteilt werden könne. Dazu wären allerdings benötigte Unterlagen wie z.B. Verdienstnachweis der zukünftigen Ehepartnerin und Nachweise über Mietkosten und Nebenkostenabrechnung im Falle des Zusammenziehens in eine gemeinsame Wohnung vorzulegen. Das kann ich auch alles noch nachvollziehen.

So ein Teil des Interviews der Seite gegen-hartz.de mit Herrn H.

Des Weiteren hieß es aber auch es müssen sämtliche Vermögensnachweise in Form von Kontoauszügen der zukünftigen Ehepartnerin, sowie Nachweise über eventuelle Bausparverträge und dergleichen vorgelegt werden. Wobei ich hier anmerken darf, dass meine zukünftige Ehefrau nicht als Leistungsbezieherin vom Jobcenter abhängig ist und daher bestenfalls die Verdienstbescheinigung eine relevante Rolle für „meine“ Neuberechnung der Leistungsbezüge gelten sollte. Denn die Kontoauszüge meiner zukünftigen Ehefrau sollten für das Jobcenter nicht relevant sein, da es auch in Zukunft getrennte Konten geben wird.

Damit scheint das “Jobcenter” die letzte Entscheidung eines freien Mannes und einer freien Frau abzunehmen. Nachdem diese “Ämter” entscheiden, ob man als Leistungsempfänger umziehen oder aber gewissen “Jobs” annehmen darf, will man nun von staatlicher Seite her bestimmen, wer wen heiraten darf. Demnächst wird man fragen müssen, wann man die Toilette benutzen darf – nach persönlicher Vorstellung beim “Sachbearbeiter”

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