Ohne Moos nix los!


Tod des Oppositionspolitikers – Presselügen

Ob der MDR lügt oder die Norddeutschen Nachrichten, lässt sich noch nicht sagen. Eindeutig sind jedoch die völlig widersprüchlichen Aussagen zum Tode Nemzows in Russland. Nur Spiegelleser wissen mehr.

Am Freitag starb in Moskau der russische Oppositionspolitiker Nemzow durch tödliche Schüsse. Laut MDR sei aus einem Auto heraus geschossen worden. So behauptet der MDR weiter ohne Angabe einer Quelle:

Das zuständige Ermittlungskommitee sprach von einem “minutiös geplanten” Mord. Es sei offensichtlich, dass die “Organisatoren und Ausführenden des Verbrechens” wussten, welchen Weg Nemzow nehmen würde. Der oder die Täter hätten offenbar eine Makarow-Pistole benutzt, wie sie vom russischen Militär und der Polizei verwendet wird. Am Tatort seien sechs Patronenhülsen verschiedener Hersteller gefunden worden, was die Fahndungsarbeit erschwere.

Die Norddeutschen Nachrichten (NN) berufen sich auf die Moskauer Polizei. Hiernach handele es sich um ein Unfall:

Nach Erkenntnissen der örtlichen Polizei liegt kein Hinweis auf ein Fremdverschulden vor. Es handle sich bei dem Tod des Oppositionspolitikers um einen tragischen Unfall aufgrund einer Verkettung unglücklicher Umstände. Nemzow habe auf dem Heimweg seine beiden Pistolen gereinigt. Dabei hätten sich Schüsse gelöst, die ihm die tödlichen Verletzungen beibrachten.

Laut Innenministerium betätigte die weibliche Begleitung Nemzows diesen Unfallhergang, schreiben die NN weiter.
Allerdings soll Nemzow von vier Schüssen in den Rücken getroffen worden und an den Verletzungen gestorben sein. Das widerspricht der Logik eines Unfalls. Auszuschließen ist jedoch nicht, dass diese Treffer in den Rücken schon eine Fehlinformation sind.
Es bleiben Fragen über Fragen. War gar die ukrainische Begleiterin diejenige, welche die tödlichen Schüsse abgab? Im Auftrag der CIA? Denkbar ist alles, wir wollen aber nicht anfangen zu spekulieren.
Die Antwort kennt sowieso nur der Spiegel:

Wer wirklich dahintersteckt, wird wohl für immer das Geheimnis des korrupten russischen Sicherheitsapparats bleiben.

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