Die Welt überfordert Deutschland

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Deutschland, so scheint es, ist wieder Dreh- und Angelpunkt der Erde. Von diesem Flecken Mitteleuropas dreht sich die Erde. Was nach Weltmacht klingt, ist in Wahrheit aber das Ausbluten, das letzte Aufröcheln eines Landes, eines Staates.

Schaut man nach Europa selbst, in der die Bundesrepublik nach der Vergrößerung durch das ehemalige Gebiet der DDR, unbedingt die Europäische Union und den Euro voranbringen wollte. Koste es was es wolle, vornehmlich dem Steuerzahler! Die BRD verscherbelte als Staat das ehemalige Volkseigentum, meist für einen Euro, an die ehemals konkurierenden Westfirmen, wodurch der Haushalt geschwächt und so manche Landschaft, die nach Kohls Aussage blühen wollte, eher schwarz wurde. Somit aber konnte die Wirtschaft sich über die Staatslenker freuen und sah sich als globalen Mitspieler. Man legte alles daran sich mit Titeln, wie Exportweltmeister zu schmücken, auch wenn man wusste, das eine Vielzahl der Exporte nie bezahlt werden würden., Aber so ein Titel hat schon was, auch wenn der Binnenmarkt dabei am Boden bleibt. Egal, die Sonne kommt von oben, und so gibt es eben auch Schatten, den man im Exportzentit nicht sehen kann.

Und wenn doch so etwas wie Zahlungsausfälle publik werden, müssen wir nur die Propagandamaschinerie einsetzen, die uns sagt, der Euro müsse gestärkt werden. Sonst nämlich, arbeitendes Volk, fällt das erleuchtete System des Warenhandels in sich zusammen. Wir und ihr profitiert vom Euro. Deshalb mussten auch Griechenlands Banken gestärkt werden. Das griechische Volk hingegen, so die deutsche staatshörige Meinungspresse. Immerhin bekamen die bösen Griechen bisher eine längere Mittagspause. Ist auch viel besser als so eine Krankenversicherung. Und faul seien die dort auch. Bei den Arbeitslosenzahlen ist ein Gegenbeweis schwer zu erbringen … Dafür streckt Deutschland nun wieder etwas Geld vor. Die Tagelöhnerzeitung BILD fragte daraufhin so einige Mitbestimmer, ob sie auch privates Geld … dort verbrennen würden. Komisch dass keiner gelacht haben soll, wahr ist aber wohl, dass es mehr “Nein” als “Ja” gab. Und – erstaunlich ist diese Aussage:

CSU-Vize PETER GAUWEILER (65):
„Die Leute sind gut beraten, sich immer mehr zu überlegen, ob sie dem Staat überhaupt etwas leihen wollen. Egal ob es Griechenland oder Deutschland ist“

Und das, wenn doch Bundesschatzbriefe – also die Schuldverschreibung des Staates an private Bürger – Jahrzehnte lang als solide Anlage verkauft wurden …

Vielleicht kein Wunder, wenn man bedenkt, das zwar die deutsche Wirtschaft überall Waffen hinliefert, aber die Bundeswehr heute nicht mehr das eigene Territorium beschützen könnte. Kindergärten, Frauentoiletten und Teilzeitvereinbarungen sind auch wichtiger als dieses militärische Getue der 1980er Jahre …

Zumal die Bundeswehr kaum mehr zur Front käme. Brücken sind gesperrt, Strassen längst kaputt und Hubschrauber heben nicht einmal mehr ab.

Brauchen sie auch nicht, denn die Front ist längst wieder innerdeutsch. Diesmal nicht an Elbe und Spree, sondern an Asylbewerberheimen, Turnhallen und Hotels. Kein oben und unten spaltet mehr Deutschland, kein Sozialismus und Kapitalismus, kein arm und reich. Obwohl an letzterem noch gearbeitet wird, wenn wieder Hartz IV Empfänger als faule Individuen betitelt werden oder die Mär vom Solizuschlag nur für Westdeutsche hinausgetönt wird.

Viel einfacher ist es derzeit jedoch, in Deutschland, trotz anderer Gesetze und Vorschriften, Menschen aus aller Welt aufzunehmen. Vorwiegend junge Männer, deren Frauen zu hause misshandelt, vergewaltigt und gesteinigt werden. Wenn nun immer mal wieder durchblitzt, dass von den abertausenden Asylsuchenden nur NULL Prozent wirkliches Asylrecht haben, dann trauert der Deutsche doch wieder “Wetten dass…?” hinterher.

Während jene Menschen nun in alten Aldifilialen dahindarben und von Krankheiten, teilweise längst ausgerottet geglaubt, heimgesucht werden, schreit der Gutbürger: “Alle rein!” Das man damit keinem hilft, wird verschwiegen. Denn die echten Opfer, wie verfolgte Christen, denen schnell mal ein Kopf fehlt, Frauen, die als Sklaven verkauft werden, finden keine Hilfe. Höchstens warme Worte. Einfach, weil weder Geld noch Platz für die echten Flüchtlinge vorhanden ist. Macht aber nichts, immerhin dürfen die die hier sind auf Bäume klettern und Schulen besetzen. Welch ein Fortschritt. Der eben hier bleibt, weil in ihren Heimatländern keiner mehr da ist, der das Land wieder aufbauen könnte. Statt darüber nachzudenken, ist jeder Reaktionär, der laut sagt, dass man diese Probleme anders lösen müsste. Zum Beispiel in dem man den IS (Islamischer Staat) mal wirtschaftlich die Kante zeigt. Angefangen bei den Waffenlieferungen bis hin zum Erdöl-Handel.

Die Welt überfordert DeutschlandDoch da kann die Bundesrepublik Deutschland nur den Mund halten. Verscherzt man es sich doch lieber mit dem Wirtschaftspartner und Energiebringer Russland. Wegen der Ukraine, die für NATO und EU so wichtig ist, dass der IS, Christen und aufgeschnittene Ziegenhälse egal sind. Dann schreit noch nicht einmal Greenpeace oder PETA auf. Da ist Tierschutz Nebensache. Egal, unterstützte doch Greenpeace mit vollem Elan die Ausrottung der Europäer über die quecksilberreichen Energiesparlampen, die dank komplizierter Herstellung und ebenso kompliziertem Müllkonzept, mehr Energie verbrauchen als jede noch so alte Glühlampe. Und auch hier zeigte sich der Deutsche an vorderster Front, oder haben Sie schon die Bilder vom heutigen SPD-Chef Gabriel vergessen, der jene Giftlampen im Wahlkampf verteilte?

Zudem gäbe es noch tausende andere Themen, die wichtiger sind, als jene linken Versucher die Demokratie zu untergraben, in dem man Demonstrationen und Redeversuche stört. Eins jedoch hat alles in der Summe. Deutschland zeigt in der Welt, wie man untergeht. Und macht dies vorbildlich. Nicht umsonst ist Frau Merkel in- und ausserhalb Deutschlands so beliebt., Zumindest sagen das die staatshörigen Medienschaffenden und wiederholen dies so lange, bis es auch der letzte BILD-Leser glaubt!

So blutet als das Land, das Meer und Berge zu bieten hat, Dichter und Denker zu bieten hatte, langsam aus. Dabei hatte Deutschlands einst das wichtigste zu bieten: Überlebenswillen, Meer, Ebenen, Berge, Dichter und Denker.

Jene Denker also die den Computer erfanden, das mp3-System. Jene Denker also, die längst leistungsstarke Fahrzeuge ohne Benzinantrieb entwickelt hätten. Jene Dichter, die das Volk aufklären und sinnvoll hätten unterhalten können. Jenes Meer also, das für Nahrung und Energie sorgen könnte. Jene Ebenen die uns Korn und Kartoffeln, statt Mais hätten geben können. Jene Berge, die uns den Überblick hätten bieten können.

Stattdessen haben wir Regelungen um der Reglung Willen, Armut, Hass, Hunger und Not. Wir haben zwar amerikanische Blockbuster im Kino und Mais auf den Feldern zum verbrennen; aber kaum eine eigene Zukunft.

Die Welt überfordert Deutschland – doch geht Deutschland unter, so geht auch die Welt unter. Denn diesmal ist der Dreh- und Angelpunkt hier zu hause.

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