Repressionen gegen Anti-Salafisten-Demonstration – 131 Festnahmen auf der Gegenseite

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Unter dem Motto “Gemeinsam gegen Salafisten“ hielten am vergangenen Sonntag in Ludwigshafen etwa 500 Mitglieder und Unterstützer des Vereins Gemeinsam-Stark Deutschland e.V. (GSD) eine stationäre Kundgebung gegen radikale ISlamisten ab   (siehe Vorbericht). ein im Vorfeld vom Verwaltungsgericht genehmigter Demonstrationszug wurde kurzfristig vom Oberverwaltungsgericht verboten. Ebenso ein Auftritt der Musiker von “Kategorie C”, dessen Sänger Hannes Ostendorf ein Stadtverbot auferlegt wurde.

Alle Kundgebungsteilnehmer wurden vor Betreten des Platzes durchsucht, Personengruppen wurde grundlos der Zutritt verweigert. Schon im Vorfeld kam es zu Einschüchterungsversuchen von Teilnehmern durch Hausbesuche des Staatsschutzes.
Das düstere Bild “gewaltbereiter, rechtsextremer Hooligans”, das allgemein verbreitet wurde, konnte nicht bestätigt werden. Die Teilnehmer aller gesellschaftlichen Schichten verhielten sich friedlich und gewaltfrei.
Wieder ließ man sich durch die provozierende Polizei nicht zur Unruhe anstiften.

Anders sah dies bei den friedlichen Gegendemonstranten aus. Die Antifa überrannte laut Polizeimeldung  u.a. Polizeiabsperrungen und zerstörte bei einem besetzten Polizeiwagen die Scheiben und versuchte es in Brand zu stecken. Die drei Insassen mussten ärztlich und psychologisch betreut werden. Nach etremen Gewaltausbrüchen wurden 131 dieser friedlichen Gegendemonstranten festgenommen, darunter 12 Jugendliche. Ludwighafens Oberbürgermeisterin Lohse (CDU) bedankte sich bei allen, .„die zum friedlichen Ablauf des Tages beigetragen haben.“

Auch die Ludwigshafener Stadträte der AfD durften Demokratie am eigenem Leib erfahren. Als sie beim antideutschen Gegenprotest “LU Bunt statt Braun – keine Rassisten in Ludwigshafen”  teilnehmen wollten, wurden sie bedrängt, bepöbelt und tätlichen Angriffen ausgesetzt. Diese bestanden aus “gezielt ausgeführte Sprungtritte gegen die Kniekehlen des Stadtratsmitglieds Oliver Sieh.”  Hieran sollen auch Ordner der Veranstaltung beteiligt gewesen sein, schreibt die AfD Ludwigshafen auf Facebook.
Wenn man auf der Seite der Guten stehen will, sollte man sich im Vorfeld überlegen, an welcher Veranstaltung man teilnehmen will.

 

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