Sauerei: Aue Anhänger mit Nazi-Vergleich

Allgemein , , , ,

Politik hat im Stadion nichts zu suchen, sagen die Ultras. Zumindest die linksgerichteten Gruppierungen. Aber gemeint ist nicht jede Politik sondern nur solche, die nicht „links“ ist. Verweigert man ihr eigenes Recht auf Meinungsäußerung, ist es ein Skandal und alle anderen sind Nazis.

So ist es in der Realität, so liest es sich auf lz-online:

Nur weil es sein Transparent mit der Aufschrift „Rasenballer gegen Rassismus“ nicht ausrollen durfte, heult das „Aktionsbündnis – Rasenballer gegen Rassismus“ von RB Leipzig jetzt auf Facebook und bezeichnet Aue – diesmal nur – als Rassisten:

“Rasenball gegen Rassismus”
Zaunsfahne in Aue verboten!
Der Verein möchte kein politisches Statement im Stadion, so der O-Ton. Klare Ansage.
‪#‎rassistischerkackscheisz‬
‪#‎kickracismout‬

Objektiv betrachtet – wo liegt das Problem? Wie groß wäre der Aufschrei, gerade von solchen Aktionsbündnissen, wenn Fußballanhänger auf Transparenten eine Ausländerbegrenzung in der Liga fordern würden, sei es auch nur, um den eigenen Nachwuchs zu fördern?

Wes Geistes Kind dieses Bündnis ist, zeigt sich auch auf der Facebookseite. Sie wollen den Bürgern Leipzigs das Recht auf Demonstrationen nehmen. Sicherlich nicht, indem sie auf der Gegendemo mit Luftballons herumstehen. So rufen sie zu Aktionen gegen LEGIDA auf: „Auch am 9.2. wollen Rassist*innen wieder durch Leipzig laufen, setzen wir dem Spuk ein Ende!“

Aber schalten wir zurück ins Stadion.
Für den wirklichen „Skandal“ sorgten die Anhänger von Erzgebirge Aue. Sie schmuggelten ein Transparent ins Stadion mit dem Spruch: „ Aus Österreich nur das Beste für Deutschland“, darüber der Red Bull Besitzer Mateschitz in Nazi-Uniform. Weitere trugen die Aufschrift: „„Ein Österreicher ruft und ihr folgt blind, wo das endet, weiß jedes Kind. Ihr wärt gute Nazis gewesen!“

Aue Präsident Leonhardt spielt distanziert und entschuldigte sich, es sei eine Sauerei gewesen.
Ob der DFB nun eine Strafe gegen Aue verhängt, bleibt abzuwarten.

Kommentar verfassen