Ohne Moos nix los!


Von PEGIDA zum konservativen Aufbruch

demo_banner_2In den letzten Tagen gab es viele Meldungen über die PEGIDA – Aussteiger. Vieles entsprach den Tatsachen, es war jedoch auch viel Erfundenes dabei. Auch die Gegenseite sprang auf den Zug auf und bediente sich eines Namens, der in der Presse auftauchte. Somit erstellten sie einige Portale und verbreiteten Falschmeldungen unter der Flagge der PEGIDA Aussteiger.

Selbst von Seiten der verbliebenen PEGIDA Organisatoren wurden Falschmeldungen in Umlauf gebracht. Bewusst oder unbewusst, das haben wir nicht zu entscheiden.
Trotz Überprüfungen und Selektion konnten nicht alle Täuschung und Falschaussagen sofort als solche erkannt werden. Das ist das „Berufsrisiko“ freier Journalisten.
Der ehemalige Vize-Chef der PEGIDA, Rene Jahn, gab heute vor laufenden Kameras eine Pressekonferenz und schaffte Klarheit . Zuvor führte er ein Gespräch mit der MoPo.

Die Stellungnahme von PEGIDA, die ehemaligen Mitglieder der Organisation seien ausgetreten weil einige berufliche Einbußen durch PEGIDA hätten, sei gelogen. Man wollte sich eindeutig den rechtsradikalen Äußerungen Bachmanns, der darauf bestand in der Organisation zu bleiben, distanzieren. Dies hätte man nicht mit den Vorstellungen einer Organisation der bürgerlichen Mitte vereinbaren können.
Inzwischen sei mit vier weiteren Aussteigern, darunter die angeschlagene Kathrin Oertel, eine Organisation entstanden, die sich auf Facebook „Konservativer Aufbruch Deutschland” nennt.
In einem Treffen mit Lutz Bachmann soll der Verein PEGIDA e.V. abgewickelt werden.
Für den 9. Februar plane man in Dresden eine eigene Demonstration mit 5.000 Teilnehmern.

In einer Pressemitteilung, die bereits am 28. Januar herausgegeben wurde, heißt es:

Rücktrittserklärung aus dem Orga-Team von PEGIDA e.V. und Bekanntgabe Vereinsaustritt
Wir haben uns am gestrigen Dienstag, den 27.01.2015, entschlossen, uns aus dem Orga-Team von PEGIDA e.V. zurückzuziehen.
Gründe hierfür waren, dass Verbleiben Bachmanns im Verein und Orga-Team von PEGIDA e.V., trotz der bekannt gewordenen Facebook-Postings vom September 2014, welche wir nicht mitzutragen gewillt sind. Wir grenzen uns klar von rechtsextremen Tendenzen ab. Weiterhin sind wir gegen den Schulterschluss mit LEGIDA in Leipzig.
Ausdrücklich wies Kathrin Oertel zurück, dass nicht die auf der PEGIDA- Facebookseite angegebenen Punkte maßgeblich für ihren Rücktritt verantwortlich waren, sondern die oben angegebenen Gründe.
Wir gründeten PEGIDA e.V., weil wir mit der derzeitigen Politik des Stillstandes nicht einverstanden waren. Auf das bisher erreichte, Politik und Zivilgesellschaft in einen vernünftigen Diskurs zu bringen, können wir stolz sein.
Für uns ist an dieser Stelle jedoch nicht Schluss! Wir werden die nächsten Tage nutzen, um uns neu aufzustellen. Unsere Ziele, wie die Durchsetzung der direkten Demokratie auf Bundesebene, werden wir weiterhin zielstrebig verfolgen.
Eine erste Veranstaltung ist für den 09.02.2015 in Dresden geplant.
Kathrin Oertel

(Pressemitteilung Dresden, den 28.01.2015 von Kathrin Oertel, Achim Exner, Bernd Volker Lincke, Rene Jahn, Thomas Tallacker)

Die neu gegründete Organisation „Konservativer Aufbruch Deutschland“ tritt laut Eigenbeschreibung u.a. für den Erhalt von demokratischer Freiheit, bürgerlicher Mitbestimmung, gesellschaftlichen Werten, Weltoffenheit und objektiver freier Pressearbeit, die Verbesserung der inneren Sicherheit – durch bessere Ausrüstung und Bezahlung unserer Sicherheitskräfte, Rettungsdienste und Pflegekräfte sowie die Förderung des Ehrenamtes. die zeitnahe Schaffung eines Einwanderungsgesetzes und die Förderung und den Erhalt des Mittelstandes als Basis einer gesunden Wirtschaft ein.

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One comment on “Von PEGIDA zum konservativen Aufbruch
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