Anschläge auf AfD in Hamburg

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Dass der Wahlkampf auch in Hamburg von den „Linken“ wörtlich genommen wird, musste die AfD über Nacht feststellen. Auf der Netzseite der AfD Hamburg wird über Anschläge auf die Häuser der beiden stellvertretenden AfD-Landesvorsitzenden Dr. Bernd Baumann und Dirk Nockemann sowie des AfD-Bürgerschaftskandidaten Stephan Zieriacks berichtet. Häuserfassaden wurden mit Farbe verunstaltet, Fensterscheiben eingeworfen. Personen kamen nicht zu schaden. Der Staatsschutz versucht zu ermitteln.

„Diese Angriffe sind eine weitere Steigerung der Gewalt gegen den Wahlkampf der Hamburger AfD zur anstehenden Bürgerschaftswahl“, äußerte sich Prof. Jörn Kruse, AfD-Spitzenkandidat und Landessprecher zu den Ereignissen. In den vergangenen Wochen wurde die AfD immer wieder Ziel massiver Behinderungen und Attacken. So wurden Wirte, die der AfD für Informations- und Diskussionsveranstaltungen Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt hatten, massiv unter Druck gesetzt, dieses zu unterlassen. Außerdem wurden seit Dezember Wahlplakate in großem Umfang zerstört, beschmiert oder gestohlen.
„Angriffe auf den Hamburger AfD-Wahlkampf und die Kandidaten sind Angriffe auf die Demokratie“, betonte Prof. Kruse. „Die Angriffe sollten von allen demokratischen Parteien scharf und konsequent verurteilt werden, weil die Wurfgeschosse ein Angriff auf Leib und Leben von Menschen sind. Wir werden uns aber von diesen Angriffen nicht in unserem Wahlkampf wie auch in unserer politischen Argumentation einschüchtern lassen“, so Prof. Kruse.

Willkommen in der realen Demokratie,

Nachtrag: Inzwischen haben sich auf linksunten.indymedia Linksextremisten dazu bekannt:

Outing von AfD Kandidaten in HH

-KNOW YOUR ENEMY-

Demos der Rassist_innen von Pegida und Konsorten, Hogesa und AfD angreifen, keine Ruhe den Hetzer_innen an ihren Wohnorten!

Heute Nacht (26.1.2015) haben wir die Wohnhäuser von drei Funktionären der AfD Hamburg farblich markiert:

Die AfD in Hamburg, in deren Reihen sich unter anderem fünf ehemalige Schillabgeordnete, ein NPD Spitzenkandidat für die Bürgerschaftswahl 2011 und diverse Nasen tummeln, die am Hogesa Aufmarsch in Köln teilgenommen haben, setzt im Hamburger Wahlkampf auf die Rassismus- und Law-and-Order-Karte. Sie folgt den Vorgaben der Bundes AfD, deren Führungskräfte Lucke, Petry und Gauland die Pegidabewegung als natürliche Verbündete bezeichneten, ihre Forderungen als legitim und offensichtlich inhaltlich übereinstimmend mit dem AfD Programm einordneten.

In Hamburg stellte der AfD Landesvorstand Strafanzeige wegen des Verdachts der Beihilfe zu Ausländerstraftaten gegen die Intendantin des Kampnageltheaters. Sie hatte sich für ein Winternotprogramm für Menschen aus der Lampedusagruppe auf dem Kampnagelgelände eingesetzt. Hier trat besonders der ehemalige Büroleiter Schills, Nockemann, hervor. Dieser hat seine rassistische Gesinnung schon als Mitarbeiter der Ausländerbehörden Mecklenburgs und für die Dauer von acht Monaten in der Rolle eines Hamburger Innensenators ausgelebt. Bernd Baumann will hunderte zusätzlicher Bullen, weil er hier in Hamburg die Hochburg des Linksextremismus sieht, dessen Gewalt eine Blutspur durch die Stadt ziehe, Hamburg sei das Tor zum Verbrechen.

Wir werden diese Rassist_innen im Auge behalten.

Diese Aktion supportet die Recht auf Stadt – never-mind-the-papers Demonstration am 31.1.2015 13 Uhr Landungsbrücken.

Bleiberecht für die Lampedusagruppe erkämpfen.

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