Woidke: PEGIDA zur Partei machen

Allgemein, Deutschland , , , , ,

Wie bekommt man unliebsame Protestbewegung von der Straße? Man integriert sie in das System und macht eine Partei daraus, bis sie von allein verschwindet. Somit ist der Vorschlag des Brandenburgischen Ministerpräsidenten Woidke nicht verwunderlich, PEGIDA in eine Partei umzuwandeln.

Die Morgenpost schreibt hierzu:

Potsdam – Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat der islamkritischen Pegida-Bewegung die Gründung einer Partei oder Bürgerinitiative empfohlen. «Sie können sich dann besser an der demokratischen Debatte beteiligen», sagte Woidke der «Märkischen Allgemeinen Zeitung» (Freitag). Die Probleme der Demonstranten müsse man ernst nehmen, aber bei Ausländerfeindlichkeit, Intoleranz und Rechtsradikalismus eine klare Grenze ziehen. «Die Leute, die Sorgen und Nöte vorbringen, müssen sich fragen lassen, ob sie nicht den falschen Parolen hinterherlaufen», erklärte Woidke.

Früher oder später wird sich die PEGIDA Führung meines Erachtens nach vereinnahmen lassen, auch wenn ich es nicht hoffe.
Aber letztendlich: Das Volk ist auf der Straße und es bleibt hoffentlich auf der Straße. Auch ohne Lizenz.
Denn das Volk braucht keine Lizenz – Wir sind das Volk!

Kommentar verfassen