Spontane Superdeutsche

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Spontan. Duden online beschreibt das Wort so:

  1. aus einem plötzlichen Impuls heraus, auf einem plötzlichen Entschluss beruhend, einem plötzlichen inneren Antrieb, Impuls folgend
  2. (bildungssprachlich, Fachsprache) von selbst, ohne [erkennbaren] äußeren Anlass, Einfluss [ausgelöst]

Aus einem plötzlichen Impuls heraus, ohne äußeren Anlass also, wird Herbert Grönemeyer am Montag singen. Ganz spontan also, in Dresden. Ebenso spontan sollen auch Silly, Keimzeit und BAP, vielleicht sogar Silbermond das Mikrophon zur Hand nehmen. Aha – ganz … Sie wissen schon … ganz “ungeplant”, völlig “selbstständig”. So die Synonyme für spontan, nach Duden online.

Am spontansten kommt für mich auch immer Weihnachten. Ist in etwa das gleiche und doch anders. Denn der 24.12. kommt – dass Grönemeyer nach Dresden reist, dazu musste; wahrscheinlich auch ganz spontan und wohlüberlegt; erst der Verein “Dresden – Place to be” aufrufen. Und noch spontaner reagiert der mdr, der Regionalsender des Staatsfunkes ARD. Dieser will nämlich das Konzert live und in Farbe übertragen. Ganz spontan, wird so mancher einschalten, während andere sich überlegen, ob man die nächsten Alben der Künstler noch kauft. Eine Pressekonferenz ist für heute, wahrscheinlich ebenso spontan, anberaumt.

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