Ohne Moos nix los!


Mord und Totschlag, die positive Seite

Ein Aufsatz

Aus mörderischen Aktivitäten etwas positives zu erkennen, ist schwer. Dennoch, ein Versuch ist es wert, damit Opfer nicht umsonst Opfer wurden.

Plötzlich zeigen die deutschen Meinungsmedien auf das wahre Gesicht des radikalen Islams. Der Berliner Kurier zeigte eine Karikatur auf Seite 1 – mittendrin vielleicht Mohamed selbst oder einer seiner, neudeutsch ausgedrückt, Follower. Dabei stellt sich die Frage, warum darf eigentlich jener selbsternannte Prophet nicht abgebildet werden? Hatte er eine Warze im Gesicht oder gar seine Nase abgeschlagen? Dies könnte Teile der Geschichte, wie Details mit Esel oder die Zwangsheirat mit Kindern erklären – doch darum sollen sich die Religionskritiker und Relegionswissenschaftler kümmern.

Nachdem die Huffington Post in Deutschland noch am 05. Januar die Muslime mit ihrem Beitrag “8 Erfindungen, die wir Muslimen zu verdanken haben” hochjubeln mussten – den ich etwa folgend kommentierte: “Wann bringen Sie die 8 Erfindungen der Lateiner, der Griechen und der alten Germanen?” (Leider sind die Kommentare derzeit nicht auf der Seite ersichtlich (09.01.2015/12:00Uhr) – titelt man derzeit mit der Suche auf die Attentäter. Es scheint, als ob sich die Medienlandschaft drehte.

Doch dem ist nicht so. Selbst Spiegel, Focus, Stern titelten des öfteren Ängste gegenüber den Islam und den Islamismus. Gern vergessen in den letzten Monaten, aber die Zeitungsarchive zeugen davon. So dreht sich also die bundesdeutsche Meinungspresse im Wind, wie das Fähnchen, dass weiße, das man einst gegenüber der Regierungen aufhing, um ja staatsnah und politisch korrekt, gendertechnisch korrekt berichten zu können. Am Willen des Lesers wurde sich jedoch kaum mehr orientiert, viel eher wurden die eigenen Leser als dumm verkauft, wie einst die Zeit veröffentlichte. Damals ging es um das Sarrazin-Buch. Zeitredakteure und ihre Leser hatten andere Ansichten. Doch die Journalisten der Zeitung kamen vom hohen Ross nicht hinunter – und schauten auf ihre Leser hinab. Wir berichteten in unserer Druckausgabe darüber ausführlich.

Auch der deutsche Staatsfunk, offiziell öffentlich-rechtliche Sender, scheint nun umzudenken. Vorerst zumindest. Nachdem Experten jeden Ausländer willkommen hiessen, die Kulturgräben übersahen, die Gewaltspirale nach unten redeten und deutsche Interessen als nationales, veraltetes und dummes Denken für sich entlarvten, nachdem Experten die eigene Kunst, die eigenen Bräuche als nationalistisches Gedankengut kategorisierten.

Ob Demonstrationen gegen Flüchtlingsheime oder gegen die Islamisierung – Mitbürger die dort mitgangen, wurden als Dumme, Deppen und sogar Mischpoke bezeichnet. Nun jedoch zeigt die Realität eine andere Seite. Nach dem feigen Anschlag auf das linke Satireblatt “Charlie Hebdo” finden die Linken nur schwer in ihre eigene Realität zurück. Wohldenn, das es Politiker, wie Frau Claudia Roth gibt. Noch am Abend schrieb ich auf Facebook:

Claudia ‪#‎Roth‬ ist “schockiert über die unfassbare Brutalität der Attentäter von Paris…” Ihr Mitgefühl gelte den zahlreichen Opfern und ihren Angehörigen. ABER: “Und ich warne davor, die Urheberschaft dieses furchtbaren Verbrechens bei einer Religion zu suchen.” Ahja … aber nur eine Religion ist die Friedensreligion, Gewaltreligionen sind alle … (ausser die Edda bäätsch ihr Bessermenschen) Und sie setzt fort: Alle friedliebenden Menschen, egal welcher Herkunft und Religion, müssen jetzt zusammenstehen für mehr Offenheit, Demokratie, Selbstbestimmung, Freiheit und Menschenrechte.” Dann Frau #Roth kämpfen Sie für Demokratie und Selbstbestimmung. Marschieren Sie mit bei ‪#‎PEGIDA‬, unterstützen Sie die freie Presse von junge Welt bis JUNGE FREIHEIT oder bis PruzzenBlog / Preußischer Anzeiger … Kämpfen Sie für Menschenrechte und holen Sie junge Frauen aus den Burkas hervor und zeigen Sie Offenheit, indem Sie dem politischen korrekten Sprachgebrauch einen Vogel zeigen, in dem Sie die Fraktionspflicht anprangern – Ja geben Sie uns die Freiheiten, die unsere Vorfahren erkämpft hatten. Hören Sie auf mit Rechts und Links, arbeiten Sie an einer offenen, freien Gesellschaft des Menschen! – ZTja, Frau Roth, das ist natürlich konsequent und konservativ und überhaupt nicht ihr Weltbild, aber dann lassen Sie bitte solche Einträge wiehttps://www.facebook.com/Roth/photos/a.150878950663.153104.80635590663/10152946328240664/?type=1&theater in Zukunft. SIE sind nicht‪#‎CHARLIE‬!

Doch was ändert sich nun? Rückt die deutsche Gemeinschaft enger zusammen, wie dieser Tage die Franzosen? Nein, möchte ich vorhersagen. Wie einst sich die alten Germanen vom Christentum übermannen haben lassen, wird auch heute wieder der Alltag von “Teile und Herrsche” umgesetzt. Der Alltag, an denen sich linke prügeln und rechte vor dem PC sitzen und Beiträge wie diesen hier lesen. Da tut es ganz gut, wenn der rechte Bürger aufsteht, wie es dieser Tage Alexandra Kriesinger tat, als ein Neujahrskonzert zur politischen Bühne wurde. Sie schrieb am 6. Januar:

Ich habe gerade das Neujahrskonzert in Hildesheim verlassen.
Es wurde politische Propaganda im Sinne von Frau Merkel betrieben. [Es ging um PEGIDA; anm. Red.]

Willkommen in der DDR!
So etwas ist politischer Missbrauch einer Musikveranstaltung!!
Unfassbar !!!!!!

Dies wurde wohl auch von anderen Gästen so empfunden – und fiel auf, wie jener Screenshot beweist:

neujahrskonzert

 

Ja, es gibt Menschen, die schon vor dem terroristischen Anschlag reagierten und aufstanden. Und wenn die Welle der Entrüstung sich erst abgeebbt hat, werden es weiterhin Menschen tun, die die Politik hinterfragen.

Und es werden täglich mehr – vielleicht auch gerade wegen dem Anschlag. Jedoch darf ein Wort zur Mahnung nicht fehlen – Gewalt darf nicht mit Gegengewalt beantwortet werden. Nein! Nehmen wir uns hier die Franzosen als Beispiel, mahnen wir mit angespitzten Bleistiften, mit Blogs und mit endlich freier Meinungsfindung – und damit für echte Vielfalt. Mahnen wir mit politischer und kultureller Weiterentwicklung – im Volk nach oben bis zur Regierung. Mahnen wir mit Schweigemärschen und Spaziergängen. Aber lassen Sie uns eines nicht vergessen: Nehmen wir unseren Nachbarn mit. Nicht nur beim Spaziergang, sondern im Alltag. Denn Widerstand heisst auch die soziale Komponente nicht zu vergessen.

Meine Hoffnung, die Reaktion auf diesen Anschlag: Lasst uns GEMEINSAM, lasst uns GESCHLOSSEN gegen den Wahn dieser Welt angehen: den religiösen, den politischen aber auch den sozialen falschen Weg verlassen!

Ihr Hagen Ernst

 

 

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One comment on “Mord und Totschlag, die positive Seite
  1. Was für eine Erkenntnis. Selbst aus dem größten Haufen Scheiße kann man etwas positives erkennen. Nämlich, daß die Verdauungsfunktion des Magen-Darm-Traktes gut funktionert. Selbst der übelste Gestank dieses Haufen Scheiße hat etwas gutes. Man hat was schlechtes gegessen.

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