Ohne Moos nix los!


Der Koran-Aktivist (Eine Sprachglosse.)

Was ist ein Koran-Aktivist? Sollten Sie, geneigte Leser, an einen eifrigen Leser des Koran denken, liegen Sie nicht ganz richtig. Bei dem Ausdruck „Koran-Aktivist“ wird einiges beschönigt, was zu unguten Überlegungen führen könnte. Ein Koran-Aktivist ist einer, der Korane auf der Straße verteilt und zu Diskussionen über Allah anregt. Mit anderen Worten, wir sprechen hier von einem Missionar. In Zeiten von Isis, dieses islamischen Staates im Nahen Osten, der selbst gedrehte Filme im Netz hochlädt, auf denen Gefangenen die Hälse aufgeschlitzt werden, bekommt der Ausdruck: „Missionar“ einen blutigen Nebensinn. So verwundert es nicht, wenn Sprache verdecken soll, was der eigentliche Grund ist.

Man spricht nicht von Islamisten oder von islamischen Missionaren, nein, man umschreibt verharmlosend und nennt Islamisten: Koran-Aktivisten. Solche Verharmlosungen haben mit einer schleichenden Islamisierung Deutschlands zu tun. Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich halte ein christliches Deutschland nicht für besser als ein islamisches. Natürlich hat die christliche Religion eine Aufklärung durchlebt, etwa durch Lessing, aber sie ist trotzdem eine Religion, also eine Illusion, die uns vorgaukelt, es gäbe ein höheres Wesen; obgleich dieses Wesen nur ein idealisiertes Bild von uns selbst ist. Insofern kann man gerne von einer „guten“ Religion, dem Christentum und einer „schlechten“ Religion, dem Islam, sprechen. Mag dem Islam auch noch eine Aufklärung bevorstehen, er ist deshalb kein erstrebenswertes Lebensziel. Unter ihm schmelzen Staat und Glauben zu einem Eisenhammer zusammen, der alles zertrümmert, was anders geht, steht und läuft, als es ihm passt. Wer das nicht glaubt, muss nur schauen, wie die Isis alles mordet, was unislamisch ist, also auch Atheisten. Und selbst in gemäßigten islamischen Staaten, wie etwa Saudi Arabien werden Atheisten hingerichtet. Mehr noch: Frauen, die Auto fahren, werden ausgepeitscht. Gut, das würden sich vielleicht auch einige Männer wünschen – unabhängig davon, ob sie gläubig sind oder nicht. Ebenso wünscht sich vielleicht ein Mann auch eine Ehe mit zwei oder mehr Frauen. Oder, dass Frauen die Klappe halten und am Herd bleiben sollen, dem angeblich angestammten Platz einer jeden Frau. Ob das unsere Zivilisation wirklich einen Schritt voranbringt, bezweifle ich. Wenn Religion eines ist, dann: rückschrittlich. Überhaupt: Ich bezeichne alles als rückschrittlich, was unserem Geist Illusionen oder Verharmlosungen vorgaukelt. Dazu gehören auch Begriffe, die einen Islamisten in einen „Koran-Aktivisten“ verwandeln. Nun mag sich ein Islamist durchaus im Recht fühlen. Er verweist auf die christlichen Missionare und fordert das gleiche Recht auf eine Missionierung der Menschen. Für Christen oder Juden mag dieses Argument einleuchtend sein, für einen Atheisten ist es eine Beleidigung. Auch greift das Argument nicht, heutige Islamisten seien auch nicht schlimmer als die früheren Missionare gewesen, die anderen Völkern den Tod brachten, wollten diese nicht zum christlichen Glauben übertreten. Krude, an dieser Theorie ist, dass die bessere Gegenwart einer schlechteren Vergangenheit weichen soll und das im Namen der Toleranz und der Gleichberechtigung. Das wäre etwa so, als ob ich mir eine Keule schnappte, auf die Straße ginge und mir eine Frau fing. Würde sie sich wehren, zöge ich ihr eines mit der Keule über, weil das unsere steinzeitlichen Vorfahren – angeblich – auch so gemacht haben sollen. Eine überzeugende Logik – für einige Männer und Gläubige. Fakt ist: dass Islamisten Deutschland radikalisieren und Bürger davor zittern. Keine Lösung ist es, ihnen mit falschen Begriffen die Angst zu nehmen. Förderlicher ist da schon, wenn man offen über die Islamisierung Deutschlands redet. So wie über seine Christianisierung oder Judaisierung. Noch förderlicher ist es aber, zu lernen, wie man seine Angst besiegt. Besser Aufklärung statt Religion.

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