Ohne Moos nix los!


Prince of Pegida

(he) Satire darf alles. “Prince of Pegida” ist so eine Satire, bei der auch der PEGIDA-Freund schmunzeln darf. Das Video, das ein nicht existentes Spiel, vorstellt – Hey, warum gibt es dieses Spiel noch nicht?!? – bewegt sich auf die Seite der staatsbraven Bürger. Man taucht, laut dem sächselnden Tongeber, in eine 2D-Welt der Videospiele der späten 1980er und frühen 1990er Jahre, kurz Retro-Stil und kämpft um Dresden im Jahre 2016. Dabei trägt der Held das “Schwert der Ahnungslosigkeit” und umgeht die “deutsche Lügenpresse”.

Klar, das dieses kurze Video in der staatstreuen Medienlandschaft sein positives Echo findet. Besser jedoch wäre es, wenn PEGIDA-Freunde diesen Humor auf sich nehmen und mitlachen. Solange man noch lachen darf. Immerhin, so das Video kostet das Spiel 8,88 DM!!! Es steckt also noch Hoffnung – irgendwo.

So eine Kritik ist mir allemal lieber, als die Nazi-Vorwürfe von Regierung und Staats(nahen)- Medien. Humor, Satire darf also alles, selbst wenn die Frauenkirche zur Moschee wird. Es bleibt jedoch die Frage, warum man ehedem in und um Wien Opfer in Kauf nahm, um den Islamismus im Jahre 1680. Wo es doch um eine friedliche und fortschrittliche Religion geht, bei der sogar die christlichen Kirchen niederknien.

Wir können da nur abwarten und insgeheim lächeln, in der Hoffnung, das es uns und unsere Kinder nicht mehr treffen möge. Schliesslich gaben einst die Germanen ihre Götter für Jesus Jünger auf. Heute nun meinen die Christen Jesus für Mohamed opfern zu müssen. Und morgen schlägt vielleicht Odin zurück.

Wer sich jedoch nicht an Götter hält oder auch nur der Meinung ist, das die Götter nicht alles regeln, sollte zum Level 2 in “Prince of Pegidia” aufsteigen. Mit der Macht der Gerechtigkeit, dem Wortschwert der Freiheit und dem Extra-Leben der Meinungsfreiheit. Wirft man dies in einen Topf, so könnte man das Endmonster, den Endboss, besiegen. Aber dazu müsste jemand zuerst dieses Spiel erschaffen. Bis dahin singe ich mit den Rabenschrey:

(Anmerkung Videoverweis und Tag “Rabenschrei” aufgrund von Markenrechten und Urheberanfrage entfernt – 25.12.2015)

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