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Özdemir klagte Moschee aus seinem Wohnhaus

Zur Erinnerung:

Dem Politiker Cem Özdemir störten Kurden und eine Moschee in seinem Wohnhaus, berichtete die Berliner Zeitung 2008 und führte aus:

Der designierte Chef der Bundesgrünen und Europa-Politiker will gemeinsam mit den anderen Eigentümern der neun Wohnungen im Haus die Moschee samt einem Café nicht länger dulden. Hauptgrund ist, dass die Gebetsrufe im ganzen Haus zu hören sind und dass die Moschee beim Verfassungsschutz als PKK-nah gilt. Bereits Mitte September hat Özdemir mit den anderen Eigentümern eine Räumungsklage erfolgreich vor Gericht durchgesetzt. Demnach muss der Moschee-Verein als einziger Mieter im Haus die Räume bis Ende März kommenden Jahres aufgeben. Auch das Café soll bis dahin geräumt werden.

Soviel der Vorzeigepolitiker Toleranz fordert, so wenig scheint er selbst jene auszuüben. Unter dem Motto „Moschee Ja – aber bitte nicht bei mir!“ zeigte er sein und  das wahre Gesicht vieler Politiker. Denn so ist es bekannt, dass viele Politiker ihren Nachwuchs in Privatschulen geben, um die Kinder nicht mit der hohen Migrantenquote in staatlichen Schulen konfrontieren zu müssen. Aber auch beim Thema Windparks fordern Umweltschützer, dass man diese baut – aber bitte weit weg vom eigenen Wohnungsumfeld.

So gesehen ist Cem Özdemir nur die Spitze des Eisberges, aber es zeigt, wie in höheren Kreisen gedacht und gehandelt wird. Gerade jetzt müsste doch die Linke und die Grüne Basis für den Erhalt der kurdischen Moschee in diesem Haus demonstrieren. Bunt statt grün, sozusagen. Doch auf diese Demonstration werden die 60.000 Kurden in Berlin lange warten müssen.

Natürlich wird diese Klage des Politikers vor allem wirtschaftliche Gründe gehabt haben, denn welcher Deutsche zieht schon gern in eine Wohnung die von Imanen beschallt wird. Und auf zahlende Mieter werden Özdemir und seine Investorenkollegen hoffen. Und auch diese Sicht der Dinge, lässt den Rückschluss auf die Besinnung von Özdemir und anderen Politikern schliessen, die zwar viel vom Volk verlangen, sich selbst aber bei jeder Forderung ausschliesen! Dies sollten wir uns immer wieder in Erinnerung holen, gerade wenn es heisst, wir sollen fremde Menschen aufnehmen, wir sollen die Energiewende unterstützen, wir sollen, müssen …. Wir – das Volk, nicht jene – die Politik(er)

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4 comments on “Özdemir klagte Moschee aus seinem Wohnhaus
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