Eintritt für alle

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Die Beklagte wird verurteilt, es zu unterlassen, dem Kläger aufgrund seiner ‘Rasse’ oder seiner ethnischen Herkunft den Einlass in die Diskothek  zu verweigern

So lautet das Urteil des Amtsgerichtes München. Und auch ein weiterer Klub muss Schmerzensgeld bezahlen, weil der Klub einen Gast, nämlich Hamado Dipama abwies. Dipama hatte sechs Clubs in München auf Unterlassung verklagt und Schmerzensgeld verlangt, weil er an den jeweiligen Türen den Eintritt verwehrt bekam. Er gehe davon aus, so heisst es, dass er wegen seiner Hautfarbe abgewiesen wurde.

Damit könnte das Gericht nun ein weites Tor geöffnet haben, denn kaum eine Lokalität wird sich jetzt noch erlauben, einen fremdländisch aussehenden Gast kein Einlass zu gewähren. Dabei, so mochte man bis dato glauben, gelte das Hausrecht. Damit könnte jeder jedem den Zugang in sein Haus, seine Lokalität, verweigern. Ob sich auch Deutsche respektive deutsch-aussehende auf dieses Urteil berufen können, weil sie an der Tür abgewiesen werden, darf bezweifelt werden. Denn, wenn ein Klubbetreiber, gleich welcher Herkunft, einen Deutschen oder Europäer ablehnt, ist es längst kein Rassismus.

Doch, wer genauer hinschaut, dem kann bange werden. Gab es doch einst in vielen Diskotheken ein ungeschriebenes Gesetz: Frauen in Überzahl sind gut für das Geschäft. So mancher junge Mann musste daher draussen bleiben, weil genügend Männer sich im Tanzlokal aufhielten. Ob dann auch Männer klagen können? Der Gender- und Rassismus-seh-ich-überall- Wahn wird auch dieses nicht zulassen. Diskriminiert werden eben nur Frauen und Mitbürger die anders aussehen. Der Otto Normalo hingegen muss und wird sich fügen und weiterhin auf dem heimischen Sofa Platz nehmen…

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