Medien, frei wie ein Vogel?

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Ein Brief von Hagen Ernst

Sehr geehrter Herr Jauch,

in Ihrer Sendung, die kreativ Ihren Namen trägt, mit dem Untertitel „Frustbürger und Fremdenfeinde“; Erstausstrahlung am 14.12.2014; staunten Sie und einige Gäste, dass man die „Staatsmedien“ in einem größeren Teil der Staatsbürger ablehnend gegenüber steht. Als ehemaliger Unterhaltungsmoderator würde ich Ihnen das Erstaunen fast abnehmen. Dabei sind Sie doch schon länger im Staatsauftrag unterwegs – und ich unterstelle Ihnen, Sie schauen doch auch einmal „fremd“ – zum Beispiel die Sendung „Die Anstalt“ vom ZDF. In einer Ausgabe wurde die „freie Presse“ in Deutschland doch dargestellt, man gewann sogar vor einem Gericht. Die Sendung darf also weiterhin darstellen, wie weit Medien in der Bundesrepublik Deutschland mit Lobbyverbänden und Politiker verstrickt sind.

Auch Sie, Herr Jauch, werden das Internet benutzen. Unzählige Seiten gibt es derweil die die politische Einseitigkeit Ihres Arbeitgebers und Sendeplatzverwalters nachwiesen. Sei es „Putins Katzentisch“ oder Demonstrationen in Spanien, Griechenland oder anderen Orten in Europa, die man nicht zeigen wollte – wäre auch politisch unkorrekt, zumindest aus deutscher EU-Politik. Sie kommen nicht ohnehin zu erahnen, dass aus öffentlich-rechtliche Sendeanstalten, bei weitem nicht nur das „Adenauer-Fernsehen“ ZDF, längst Staatssender wurden. Das private Medienhäuser ebenso staatsferne und politische Objektivität vermissen lassen (müssen). Das ist doch nicht neu für Sie, oder etwa doch?

Vielleicht denken Sie, was will der Ernst da eigentlich von Ihnen und warum sollten Sie Kritik annehmen müssen. In die letztere Pflicht kommen Sie, seitdem die BRD sich überlegte, Sie und  Ihre Mitstreiter zwangsfinanzieren zu lassen. Und das nicht erst seit der „Demokratiesteuer“, dem Rundfunkbeitrag. Auch die GEZ war schon rechtlich und demokratisch auf wackligen Beinen gestellt. Wenn die BRD-Regierungen meinen, man brauche Staatssender im In- und Ausland, dann sollte sie diese auch selbst bezahlen – und keine Abgabe einführen. Auch wenn Sie daran nicht direkt beteiligt sind, Herr Jauch, sie spielen das Spiel mit, leben und wirken in diesem ideologisch ausgebautem Hamsterrad. Und Sie finanzieren sich, Ihr Leben, mit dieser Abzocke!

Nun könnten Sie meinen, „aber ich hatte Putin“ – mussten sich aber politisch korrekt der Meinung hingeben, dass Frau Merkel in Russland keine Interviewzeit bekommen würde, was in Ihrer Sendung zugleich widerlegt wurde. Sie könnten nun meinen, Ihre Redakteure arbeiten sorgsam und sind der Wahrheit verpflichtet, immerhin, so stellten Sie dar, habe man auch Vertreter der PEGIDA eingeladen. Doch fragen Sie sich bitte, warum jene nicht kamen. Dies liegt bestimmt nicht in der freien Meinungsäußerung und der in unserem Lande pauschalierten Meinungsfindung.

Meine Bitte an Sie, Herr Jauch:

Nehmen Sie das Thema an die Hand und eröffnen Sie im neuen Jahr mit dem Thema freie Medien. Laden Sie Herrn Ulfkotte ein und betroffene Autoren, deren Werke zensiert wurden. Aus Meinungsgründen. Laden Sie Personen von Kleinverlagen und Blogs ein und den Erfinder resp. einen der Erfinder der Leistungsschutzgesetze – und dessen Gegenverband IGEL. Laden Sie Personen aus der Springerpresse ein und fragen Sie nach den Verpflichtungen laut dem Arbeitsvertrag, den politischen und gesellschaftlichen.

Zum Thema freie Medien finden Sie hier, hier und dort vielleicht noch weiter Hinweise, auf dass Sie nicht wieder verdutzt sind, sollte in dieser Sendung jemand behaupten, wir hätten unfreie Medien. Oder schauen Sie sich diese Sendung an, in der Herr Müller einen Lachanfall bekommt, weil die freie Presse in Österreich ebenso frei von amerikanischen und europäischen Interessen ist, wie in Deutschland.

Bitte Herr Jauch, Sie sind der Meinung, wir haben freie Medien – also dürfte es doch ein leichtes sein, um diese Sendung zu koordinieren und auszustrahlen. Packen wir, packen Sie es an. Immerhin geht es auch um Ihren Ruf.

Mit bestem Gruß

Hagen Ernst

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